Fachkräfte-Potenzial bei Migranten nicht vergeuden

Fachkräfte mit ausländischen Wurzeln sind eine stille Reserve, die mobilisiert werden muss.
  • Fachkräfte mit ausländischen Wurzeln sind eine stille Reserve, die mobilisiert werden muss.
  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Nina Meißl

Am heimischen Arbeitsmarkt herrscht ein steigender Mangel an Fachkräften. Neben Job-Programmen für Jugendliche setzt Vizebürgermeister Klaus Luger auch auf Menschen mit ausländischen Wurzeln: "Während zwar jeder dritte Maturant oder Akademiker mit Migrationshintergrund seine Zeugnisse in Österreich anerkennen lässt, tut das nur jeder vierte Zugewanderte mit seinem Abschluss einer Berufsbildenden Schule und gar nur jeder Fünfte mit seiner Lehre." Migranten sollen daher besser informiert werden.

Derzeit sind laut OECD 21 Prozent der qualifizierten Migranten in wenig qualifizierten Jobs tätig. In der Schweiz sind es zum Vergleich lediglich 12,5 Prozent. „Bei der derzeitigen Auftragslage in der Industrie können wir es uns nicht leisten, dass etwa ein gut ausgebildeter Maschinenschlosser aus Bosnien als Hilfsarbeiter sein Geld verdient“, ortet Vizebürgermeister Handlungsbedarf.

Auf Bundesebene seien von Sozial- und Innenministerium bereits erste Schritte für eine bessere Information und unbürokratischere Anerkennung von Abschlüssen gesetzt wor-den, so Luger: „Das Angebot muss jedoch in gezielten Info-Kampagnen auch zu den Menschen vor Ort gebracht werden. Sonst sind all die guten Initiativen umsonst.“

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