Regionalitätspreisträger
Musiksommer St. Leonhard begeistert Publikum seit Ende der 1980er
- Horst Hofer vom Verein Juvavum Brass mit der Regionalitätspreis-Trophäe 2026, die ihm Landesrätin Daniela Gutschi am 7. Oktober 2026 in der Kategorie "Kunst & Kultur" für den Musiksommer St. Leonhard überreicht hat.
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Seit über 35 Jahren begeistert der Musiksommer St. Leonhard mit einem hochwertigem Musikprogramm im Lungau, in der Wallfahrtskirche St. Leonhard in Tamsweg. 2026 wurde das Festival beziehungsweise die Konzertreihe, die Horst Hofer Ende der 1980er-Jahre ins Leben gerufen hat, mit dem Regionalitätspreis Salzburg in der Kategorie "Kunst & Kultur" ausgezeichnet.
TAMSWEG. Seit mehr als 35 Jahren bringt der Musiksommer St. Leonhard alljährlich hochwertige Musikprogramm-Angebote in den Lungau. Initiator und Gründer des Ganzen war damals Horst Hofer aus Tamsweg, der auch heute noch mit dem Verein Juvavum Brass, dessen Obmann er ist, der Organisator und Intendant des Festivals ist. 2026 konnte Hofer den Regionalitätspreis Salzburg in der Kategorie "Kunst & Kultur", mit dem der Musiksommer St. Leonhard am 7. Oktober ausgezeichnet wurde, entgegennehmen.
- Der Musiksommer St. Leonhard hat den Regionalitätspreis 2026 in der Kategorie "Kunst & Kultur" gewonnen. Die Freude bei Horst Hofer vom Verein Juvavum Brass und seiner Frau Emma Hofer (re.), die von Anbeginn mit dabei und engagiert ist, war groß. Landesrätin Daniela Gutschi (li.), die die Trophäe überreicht hat, gratulierte.
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Einzelkonzerte zu Beginn
Begonnen hat diese musikkulturelle Szene im Lungau Ende der 1980er-Jahre. Damals waren es noch ausgewählte Einzelkonzerte, die das Publikum begeisterten. Es dauerte aber nicht allzu lange und das Projekt wuchs schon in Bälde an Bedeutung an; schon bald wurde daraus ein regelrechtes Gesamtprogramm mit Festivalcharakter, mit mehreren Konzertveranstaltungen – eine wiederkehrende Konzertreihe – ein hochkarätiges kulturelles Festival – war geboren.
Namhafte Künstler
Musikerinnen und Musiker namhafter Sinfonieorchester, ausgewählte Ensembles sowie Solistinnen und Solisten von Weltrang, wie Horst Hofer gegenüber MeinBezirk Salzburg schilderte, interpretieren seither Musik aus Barock und Klassik bis hin zum 20. Jahrhundert; und auch "echte Volksmusik", so beschreibt Horst Hofer weiters, habe mittlerweile ihren Stammplatz in der Wallfahrtskirche St. Leonhard, die hoch über dem Bezirkshauptort des Lungaus, der Marktgemeinde Tamsweg, thront.
- Foto: Tom Mayer
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Ideale Kulturjahr-Ergänzung
Die Kombination von erlesenen musikalischen Interpretationen im Ambiente dieses weit über die Lungauer Bezirksgrenzen hinaus bekannten Wallfahrtsorts stellt beim Musiksommer St. Leonhard nicht nur eine Bereicherung für das Publikum dar, sondern hat sich mittlerweile zur idealen Ergänzung im Kulturjahr des Lungaus entwickelt und als solche bewiesen.
Etwa 2.500 Festival-Besucher
Die Veranstaltung sei schon in den Anfangsjahren immer gut besucht gewesen, was dann laut dem Initiator auch die Motivation war, die Konzertreihe fortzuführen. In den letzten Jahren habe der Besucherandrang deutlich zugenommen. An die laut Horst Hofer 2.500 Besucherinnen und Besucher verzeichnet das "Musiksommer St. Leonhard"-Festival bei seinen mittlerweile sieben bis neun Konzerten, die alljährlich im Sommer, im Zeitraum zwischen Mitte Juli und Ende August stattfinden.
- Foto: Tom Mayer
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"Es ist gelungen, über die Jahre eine hochwertige Konzertreihe in die Region zu bringen, die ansonsten aufgrund der Rahmenbedingungen schwer zu realisieren wäre", sagt er. "Mit der Wallfahrtskirche als Aufführungsort steht ein ganz außergewöhnlicher Rahmen für die Konzerte zur Verfügung."
Namhafte Interpreten
Die Liste der Interpretinnen und Interpreten spricht für sich, Hofer zählt ein paar auf. Es musizierten im Rahmen des Musiksommers St. Leonhard demnach unter anderem Musikerinnen und Musiker der Wiener, Berliner, der Münchener Philharmoniker, das Arditti String Quartett, Stockholm Chamber Brass, The Real Group, Rafael Fingerlos, Bläser des Royal Concertgebouw Orchestra, das Küchl Quartett oder auch das Matthias Höfs Brass Sextett.
- Foto: Tom Mayer
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Gratis-"Shuttle" zur Kirche
Seit einigen Jahren wird für die Besucherinnen und Besucher des Musiksommers St. Leonhard übrigens auch gratis ein Shuttle Bus von Tamsweg aus zur Wallfahrtskirche St. Leonhard angeboten, wie Hofer erwähnte. Man versteht sich darüber hinaus nicht nur als "Green Event", sondern habe dieses Prädikat vor zwei Jahren auch erhalten. Eine gelungene Kooperation mit der Lebenshilfe Tamsweg ermögliche darüber hinaus eine kulinarische Versorgung vor Ort. "Durch die attraktive Programmgestaltung erfährt auch der Tourismus eine zusätzliche Belebung durch Konzertgäste aus ganz Österreich", ergänzt Horst Hofer abschließend.
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