Papst kommt nicht nach Salzburg

Bei der Audienz von Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Bundeskanzler Sebastian Kurz bei Papst Franziskus im Vatikan hatte man die Einladung nach Salzburg noch bekräftigt.
  • Bei der Audienz von Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Bundeskanzler Sebastian Kurz bei Papst Franziskus im Vatikan hatte man die Einladung nach Salzburg noch bekräftigt.
  • Foto: Dragan Tatic
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

SALZBURG, MARIAPFARR. Anlässlich des 200-Jahre-Jubiläums des Liedes "Stille Nacht! Heilige Nacht!" und der damit untrennbar verbundenen Friedensbotschaft hatte Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz am 5. März den Heiligen Vater persönlich im Vatikan über das Jubiläumsjahr 2018 informiert. Dabei wurde die schon davor übermittelte Einladung nach Salzburg bekräftigt.

Papst-Schreiben eingelangt

Wie über das Landes-Medienzentrum am 11. Mai mitgeteilt wurde, teile in einem vom Staatssekretariat des Vatikans eingelangten Schreiben Erzbischof Angelo Becciu im Auftrag von Papst Franziskus mit, dass ein Salzburg Besuch des Heiligen Vaters aufgrund bestehender Planungen leider nicht möglich sei. Dies nahm Landeshauptmann Wilfried Haslauer mit Bedauern zur Kenntnis.

Die Botschaft aus Rom:

"Seine Heiligkeit hat mich beauftragt, Ihnen für diese freundliche Einladung herzlich zu danken. Ich bedauere, Ihnen jedoch mitteilen zu müssen, dass es dem Heiligen Vater aufgrund bereits bestehender Planungen nicht möglich ist, einen Besuch Ihres Landes zu verwirklichen. Papst Franziskus wird die Jubiläumsfeierlichkeiten im Gebet begleiten. Gerne schließt er auch Sie und die Aufgaben Ihres verantwortungsvollen Amtes in sein Beten mit ein und erbittet Ihnen und allen Bürgerinnen und Bürgern des Landes Salzburg Gottes Schutz und reichen Segen", wird Erzbischof Becciu im Kommunqué des Landes zitiert.

Salzburg will sich in Rom einbringen

Landeshauptmann Wilfried Haslauer sei nun bestrebt, das Jubiläumsjahr auch im Rahmen der Weihnachtsfeierlichkeiten im Vatikan einzubringen: "Ich kann mir gut vorstellen, dass Salzburg das 200-Jahre-Jubiläum des Liedes 'Stille Nacht! Heilige Nacht!' auch in Rom in der Adventszeit in besonderer Weise einbringt. Die Details dazu werden derzeit geplant."

Der "Stille Nacht"-Text aus Mariapfarr

Von 1815 bis 1817 wirkte Textautor Joseph Mohr als Koadjutor in Mariapfarr im Lungau und schrieb in dieser Zeit den Text des weltberühmten Weihnachtsliedes "Stille Nacht! Heilige Nacht!". Ab August 1817 half Mohr bei Pfarrprovisor Josef Kessler in Oberndorf aus. Im Oktober 1817 erhielt er die offene Stelle eines Koadjutors. Oberndorf war es auch, wo sich Mohrs Lebenswege mit jenen des Lehrers, Mesners und Organisten Franz Xaver Gruber kreuzten. Die Melodie von "Stille Nacht! Heilige Nacht!" hat ebendieser im Jahre 1818 komponiert, im Schulhaus von Arnsdorf (Gemeinde Lamprechtshausen). "Stille Nacht! Heilige Nacht!" wurde am Weihnachtsabend in der St. Nikolaus-Kirche in Oberndorf bei Salzburg durch Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr erstmals gesungen. (Quelle: vgl. www.stillenacht.at, Stille Nacht Gesellschaft)

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