Wenn Regionalität Schule macht
- hochgeladen von Ilse Reitner
25 Jahre BauernArnt – Vom Visionärsprojekt zum regionalen Erfolgsmodell
MISTELBACH. Seit 25 Jahren steht BauernArnt für gelebte Regionalität, bäuerliche Qualität und die enge Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftlichen Fachschule Mistelbach. Rund 80 landwirtschaftliche Betriebe beliefern heute den Bauernladen und stärken damit die regionale Wertschöpfung.
Am 27. März wurde das Jubiläum feierlich begangen. Geschäftsführerin Veronika Schreder, die seit über 20 Jahren als Lehrkraft an der Fachschule tätig ist, hob die besondere Struktur hervor: „Wir sind ein Gemeinschaftsprojekt.“ Sie gilt als wichtige Verbindung zwischen Schule und Verein.
Träger ist der Verein „Aktion Landentwicklung Mistelbach“, in dem sich Landwirte und Fachschule zusammengeschlossen haben. Obfrau Maria Schmidt und Obmann Richard Schober betonen die Bedeutung für die Region – für viele ist BauernArnt längst unverzichtbar geworden.
Auch zahlreiche Ehrengäste würdigten das Projekt: LFS (Landwirtschaftliche Fachschule) Direktor Michael Bernscherer, Kammerobmann Roman Bayer und Bürgermeister Erich Stubenvoll, der besonders den Einsatz von Schreder hervorhob. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister unterstrich die außergewöhnliche Produktvielfalt: „Es gibt viele Selbstvermarkter, aber nirgends so viele Produkte wie hier.“
BauernArnt verbindet Ausbildung, Produktion und Direktvermarktung unter einem Dach – vom Bauernladen über die Vinothek bis zum Gemeinschaftsheurigen und der Fleischverarbeitung. Der Name steht für „Bauernernte“, wobei „Arnt“ im Weinviertler Dialekt „Ernte“ bedeutet.
Das Jubiläumsfest – von SchülerInnen musikalisch umrahmt - bot Verkostungen regionaler Spezialitäten, persönliche Begegnungen und ein buntes Rahmenprogramm.
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