Neumarkt feierte „Hoamatkult“
Die Marktfreyung wurde gesegnet und Urkunde verlesen

Segnung der Marktfreyung durch Alt - Abt Otto Strohmaier. | Foto: Anita Galler
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  • Segnung der Marktfreyung durch Alt - Abt Otto Strohmaier.
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Der Hauptplatz in Neumarkt verwandelte sich am Samstag zu einem Ort des Feierns, von jung bis alt, Großteils der Damen im Dirndl, die Männer ebenso trachtig mit Anzug oder Lederhose, es lebte die „Hoamatkult“ in Neumarkt.

Eine Ausstellung von Trachten der Region in einem Raum beim NaturLeseMuseum besuchten viele der Gäste des Marktfestes, stark sichtbar waren auch die Damen der Bänderhutfrauen in St. Marein bei Neumarkt.

Für die Moderation über den Tag der Veranstaltung sorgten die Obfrauen der Vereine dieser Veranstaltung, allen voran „Gemeinsam für Neumarkt“ mit Edith Juritsch und Naturpark Zirbitzkogel – Grebenzen mit Claudia Sperl.

Viele der Vereine in der Marktgemeinde Neumarkt wirkten mit Kostbarkeiten der Region und Brauchtum sowie Blasmusikklängen beim Marktfest aktiv mit.

Ein Höhepunkt war nach dem Festzug die Segnung der Marktfreyung durch früheren Abt des Stiftes St. Lambrecht Otto Strohmaier und die Vorstellung mit Beschreibung der Marktfreyung sowie die Verlesung der Urkunde vom 31. Oktober 1506, worin Neumarkt das Marktrecht verliehen wurde von Bürgermeister Josef Maier. Die Freyung, Symbol des Marktrechtes, zeigt einen aus Holz geschnitzten Arm der ein Gesichtsschwert trägt. In der Urkunde ist festgehalten „Dass in Neumarkt seit dem 16. Jahrhundert an festgelegten Tagen ein Markt abgehalten werden darf. In dieser Zeit stehen Händler unter dem besonderen Schutz des Königs. Straftaten wie „Raufereien und Schwertzucken“ wurden streng geahndet“.

Im Anschluss folgte Bieranstich mit Bgm. Josef Maier und Braumeister Michael Göpfart mit musikalischer Umrahmung vom Musikverein Mariahof. Aufführungen der Kulmer Schuhplattler und traditionelle Tänze wie den Bandltanz, Trachtenmodenschau vor dem NaturLeseMuseum, Kinderprogramm und Maibaumversteigerung waren die weiteren Programmangebote am Nachmittag.

Das „Hoamatkult“-Fest soll künftig alle zwei Jahre über die Bühne gehen sagt die Obfrau des Vereines „Wir für Neumarkt“ Edith Juritsch.

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