5G-Funkmast-Bau polarisiert
Befürworter und Gegenwind gegen Handynetz-Ausbau

Besorgt ob der Funkstrahlen: Die Bürgerinitiative übt Kritik an den Funkmast-Plänen nahe der Schule.
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  • Besorgt ob der Funkstrahlen: Die Bürgerinitiative übt Kritik an den Funkmast-Plänen nahe der Schule.
  • Foto: Kubicek
  • hochgeladen von Thomas Santrucek

BEZIRK NEUNKIRCHEN. "Seit Sommer ist bekannt, dass zwischen St. Lorenzen und Mahrersdorf die Errichtung eines Funkmastes geplant ist. Die nächstgelegenen Häuser sind nicht einmal 200 m davon entfernt. Auch die Volksschule befindet sich in nächster Nähe", skizziert Renate Kubicek, eine von mehreren besorgten Anrainern, die Kritik an dem Vorhaben üben.
Kubicek und Co fürchten gesundheitliche Folgen durch die Funkstrahlen und vermissen die Unterstützung der Volksvertreter. "Das Verfahren zur Errichtung des Handymastens in Mahrersdorf wurden vom Land Niederösterreich bzw. der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen abgehandelt und genehmigt. Miteingebunden war dabei auch die NÖ Umweltanwaltschaft, die dieses Vorhaben bewilligt und freigegeben hat. Der Bürgermeister als Baubehörde erster Instanz kann ein derartiges Bauvorhaben nicht untersagen. Andernfalls wäre dies Amtsmissbrauch.", so SPÖ-Stadtchef Rupert Dworak dazu.
Einen anderen Zugang als die Funkmast-Gegner hat der Mahrersdorfer Feuerwehrmann und Bergretter Matthias Stranz: "Ich bin so wie andere freiwillige Helfer in Mahrersdorf auf einen ordentlichen Handyempfang angwiesen, um rechtzeitig eine Alamierung zu bekommen, damit anderen schnell geholfen werden kann." Das Handynetz in Mahrersdorf sei aber derzeit katastrophal. "Man hat einen Strich beim Empfang, wenn überhaupt", so Stranz, der auch Zweifel hegt, dass die Mast-Gegner den Kindern die Handys wegnehmen, damit diese keinen Strahlen ausgesetzt sind (dann aber auch nicht surfen und spielen können).

Besorgt ob der Funkstrahlen: Die Bürgerinitiative übt Kritik an den Funkmast-Plänen nahe der Schule.
"Mir geht es um Menschenleben, und nicht um Strahlungen."

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