Großbrand in Kirchberg
Flammeninferno verwüstet Hof – viele Tiere verenden in der Nacht
- Großeinsatz bei einem Brand auf einem Kirchberger Bauernhof.
- Foto: www.einsatzdoku.at
- hochgeladen von Thomas Santrucek
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Kirchberg am Wechsel.
KIRCHBERG AM WECHSEL. In der Nacht auf Freitag, 22. Mai 2026, kam es auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Ortsteil Au zu einem Großbrand. Gegen 23.30 Uhr gingen bei der Feuerwehr mehrere Notrufe über ein Feuer ein. Daraufhin wurden zunächst fünf Feuerwehren der Alarmstufe 3 alarmiert.
Bereits während der Anfahrt war der Feuerschein kilometerweit sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wechsel standen das Wirtschafts- sowie das Stallgebäude bereits in Vollbrand. Aufgrund der raschen Brandausbreitung erhöhte der Einsatzleiter umgehend auf Alarmstufe 4. Weitere Feuerwehren, darunter zwei Großtanklöschfahrzeuge sowie ein Hubrettungsgerät, wurden nachalarmiert.
Teil der Tiere konnte nicht gerettet werden
Durch die enorme Hitzeentwicklung und starken Funkenflug griffen die Flammen auch auf Teile des Dachstuhls des Wohnhauses über. Dem Besitzer gelang es noch, einige Kühe und Kälber ins Freie zu treiben. Zahlreiche Tiere konnten jedoch nicht mehr gerettet werden und verendeten in den Flammen. Die genaue Anzahl war vorerst noch unklar. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
Löschangriff von mehreren Seiten
Die Feuerwehren starteten einen umfassenden Löschangriff von mehreren Seiten. Die Löschwasserversorgung wurde über einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen, das Hydrantennetz sowie über die Wasserentnahme aus einem nahegelegenen Bach sichergestellt. Für die Zerteilung des Brandgutes wurde zusätzlich ein Unimog mit Kran angefordert.
Ein Teil der Einsatzkräfte konnte nach rund drei Stunden wieder einrücken. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten dauerten jedoch noch bis in die Vormittagsstunden an.
180 Feuerwehrmänner im Einsatz – Polizei ermittelt
Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Insgesamt standen zehn Feuerwehren mit rund 180 Mitgliedern, der Rettungsdienst sowie die Polizei im Einsatz.
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