Neunkirchen
Nach FPÖ-Spende kürzt Stadtregierung die Subvention für die Faschingsgilde
- Spendenübergabe der FPÖ Neunkirchen an die Faschingsgilde. Geld, das nun von der Förderung abgezogen wird.
- Foto: FPÖ Neunkirchen
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"Wir haben der Faschingsgilde rasch und unbürokratisch geholfen. Wenn die Stadtregierung deshalb nun 500 Euro weniger bezahlt, kommt unsere Unterstützung am Ende nicht dem Verein, sondern dem Stadtbudget zugute", kritisiert FPÖ Neunkirchen Fraktionsobmann Helmut Fiedler.
Update am 28. September, 19.30 Uhr
NEUNKIRCHEN. Nach dem Neunkirchner Faschingsumzug wurden der Faschingsgilde Reinigungs- und weitere Kosten in der Höhe von rund 4.800 Euro vorgeschrieben (MeinBezirk berichtete hier).
Die Zusage einer Förderung
Bereits damals stellte ÖVP-Bürgermeister Peter Teix Faschingsgilden-Präsident Willi Haberbichler in Aussicht, dass diese Kosten später über eine Förderung ohnehin wieder an die Gilde zurückfließen würden. "Weil die Rechnung jedoch zunächst vorgestreckt werden musste, unterstützte die FPÖ Neunkirchen die Faschingsgilde mit 500 Euro", skizziert der FPÖ-Landtagsabgeordnete und Neunkirchner Gemeinderat Helmut Fiedler.
Nun soll der Zuschuss der Stadt allerdings nur 4.300 Euro betragen. Als Begründung werde auf die bereits erfolgte Unterstützung durch die FPÖ verwiesen.
- Zankapfel Fördergeld für die Faschingsgilde Neunkirchen.
- Foto: Santrucek
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"Die FPÖ hat gespendet, um die Faschingsgilde zu unterstützen und nicht, um der Stadtregierung 500 Euro zu ersparen."
Helmut Fiedler (FPÖ)
"Grundsätzliche Fragen"
Fiedler fragt sich, ob private Spenden für Neunkirchner Vereine nun immer von der jeweiligen Gemeindeförderung abgezogen werden? "Oder kommt diese eigenartige Rechenmethode nur dann zur Anwendung, wenn die FPÖ geholfen hat?", so Fiedler.
- Bürgermeister Peter Teix machte beim Faschingsumzug (wie jedes Jahr) mit; heuer verrechnet er seinen Narrenfreunden allerdings die Straßenreinigung.
- Foto: Edina Besic
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Die FPÖ kündigte daher an, in der Gemeinderatssitzung am 28. September einen Abänderungsantrag einzubringen, worin man darauf beharren werde, dass die Subvention für das Jahr 2026 von 4.300 Euro auf die vollständige Höhe der angefallenen Reinigungskosten von 4.803,92 Euro anzuheben sei.
Armin Zwazl (ÖVP) zu Fiedler: "Wenn du als Stadt denkst und meinst, wir müssen jeden Euro, den wir angreifen, sorgfältig angreifen. Wenn du als Stadt denkst, dass für diesen Zweck bereits 500 Euro geflossen sind, dann weißt du, dass mit diesen 4.800 Euro das Auslangen gefunden wurde."
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