Neunkirchen
Neuer Gymnasium-Direktor wünscht sich kritische Schüler
- Neunkirchens AHS-Direktor Gerhard Ruhs in der Schul-Aula. Mit meinBezirk sprach er auch über seine eigene Schulzeit und sein diesjähriges Ziel als Direktor.
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Mit 42 Jahren ist Gerhard Ruhs der bislang jüngste Direktor 👨🏻🏫 der AHS Neunkirchen. Er selbst war als Schüler ein Minimalist, wie er meinBezirk beichtete. – Unbedingt das Video 🎥 dazu entdecken.
NEUNKIRCHEN. Seit einem knappen Monat ist Gerhard Ruhs Direktor der AHS Neunkirchen. Diese Schule kennt er wie seine Westentasche, hat er doch selbst hier 2000 maturiert.
Der bauliche Zustand der Schule war bereits bei seinen Vorgängern Thema. Mit 10. Dezember ging die Ausschreibung für die Sanierung und Erweiterung des Standortes in Verbindung mit der HAK Neunkirchen hinaus. "Der Architektenwettbewerb läuft EU-weit. Bis Juni fällt die Entscheidung", teilt der Neo-Direktor mit.
Raum für knapp 1.000 Schülerinnen und Schüler
Laut Ausschreibung wird es eine Vergrößerung auf 36 Klassen geben. "Macht 24 Unterstufen- und zwölf Oberstufen-Klassen", so Ruhs.
Auch für Sonderunterrichtsräume für Chemie, Physik und Werken wird genügend Platz sein. Außerdem ist ein dritter Turnsaal in der Ausschreibung eingeplant. "Den brauchen wir dringend, da gibt es keine Stunde, in der er leer ist", so Ruhs.
Derzeit stagnieren die Schülerzahlen in der AHS Neunkirchen. Mit dem Ausbau wird allerdings Raum für rund 1.000 Schülerinnen und Schüler sowie 100 Lehrkräfte geschaffen.
- Direktor Gerhard Ruhs (42) in seinem Büro im Gymnasium.
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Im Vergleich mit seinen Vorgängern hat Gerhard Ruhs knapp 25 Jahre als Schuldirektor vor sich. Eine Aufgabe, der er sich mit Freuden widmet, wie er im Gespräch mit meinBezirk einräumte.
- Interview mit meinBezirk: Gerhard Ruhs (42), leidenschaftlicher Tennis- und Volleyball-Spieler.
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Ist ein Direktor Ruhs ein Netzwerker – etwa wenn es um die Zusammenarbeit mit der Handelsakademie gegenüber geht? "Der Küchenteil unserer Schule wird in dem Gebäude untergebracht, das zusätzlich errichtet werden soll. Es wird auch einen Festsaal geben, der gemeinsam mit der HAK genutzt wird. Natürlich wird die Zusammenarbeit mit der HAK durch diese bauliche Entwicklung enger werden. Wie eng, werden wir sehen", so Ruhs, der keine "direkten Schnittstellen" zwischen Gymnasium und HAK sieht.
Pensionierungswelle trifft AHS
Die Babyboomer gehen in Pension. Davon ist auch das Gymnasium betroffen. Ruhs bestätigte, dass heuer einige Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand gehen werden: "Wir haben Ende des Schuljahres zwei Pensionierungen. Wir haben auch Leute, die ins Sabbatical (längere Auszeit vor der Pension – Anm. d. Red.) und dann direkt in Pension gehen", so Ruhs: "Wir spüren diese Pensionierungswelle stark."
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