Großaufgebot suchte verirrte Frau
Suchaktion nach 18-Jähriger auf der Rax ist beendet
- Insgesamt waren an der Suche 35 Bergretter, eine vierköpfige Drohnengruppe, Angehörige der Polizei bzw. der Alpinpolizei, ein Hubschrauber sowie die Suchhundestaffel der Bergrettung NÖ/W beteiligt.
- Foto: ÖBRD NÖ/W
- hochgeladen von Thomas Santrucek
Bergrettung und Alpinpolizei suchten nach einer jungen Frau aus dem Raum St. Pölten. Die 18-Jährige hatte sich auf der Rax verirrt.
Update am 24. August, 11.20 Uhr
REICHENAU. Wie seitens der Bergrettung bekannt gegeben wurde, war die 18-Jährige am späten Nachmittag des 23. August zu einer Rax-Wanderung aufgebrochen. "Sie war mit der Seilbahn raufgefahren und wollte zu Fuß hinuntergehen", so Sabine Buchebner-Ferstl von der Bergrettung.
- Großer Einsatz auf der Rax wegen einer verirrten Frau.
- Foto: Santrucek
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Per Telefon soll sie ihre Mutter informiert haben, dass sie sich beim Abstieg verirrt habe. Der Handyakku gab seinen Geist auf. Die junge Frau kam in die Dunkelheit und wollte abwarten. Es wurde eine große Suche nach der 18-Jährigen in die Wege geleitet. "Mit Hubschrauber, Drohnen, Bergrettung und Alpinpolizei", schildert Buchebner-Ferstl. gegen 3 Uhr früh wurde die Suche mit Hubschraubern ohne Erfolg abgebrochen.
Verirrte fand nachhause
Die Wanderin hatte es zwischenzeitlich alleine von der Rax talwärts geschafft, stieg in einen Zug und fuhr nachhause in den Bezirk Purkersdorf. Sie dürfte ersten Informationen zufolge im Raum Törl unterwegs gewesen sein.
Jurist prüft Verrechnung des Einsatzes
Wie seitens der Alpinpolizei bekannt gegeben wurde, werde eine Verrechnung des Einsatzes angeregt. Alpinpolizist Stephan Binder: "Ein Jurist prüft die Voraussetzungen dafür." Ausschlaggebend dafür war unter anderem, dass von der 18-Jährigen weder eine Tourenplanung erfolgte, noch hatte sie eine entsprechende Bergausrüstung wie Wanderschuhe oder Stirnlampe dabei. Bezeichnend für die Retter sei auch der Umstand, dass sie mitbekommen habe, dass nach ihr mit Drohnen und Hubschrauber gesucht werde; sie aber – laut Polizei – es unterlassen habe, auf sich aufmerksam zu machen.
Detail am Rande: Die Verirrte hat nur wenige hundert Meter oberhalb des Knappenhofs die Nacht verbracht.
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