Dem Verursacher auf der Spur
Feuerwehr zeigte, wo das Feuer seinen Ausgangspunkt hatte
MeinBezirk Neunkirchen inspizierte mit Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas den Bereich, wo die Föhrenwaldbrand häufig ihren Anfang haben.
ST. EGYDEN. Am 21. August – sieben Tage nach Ausbruch des zweiten Föhrenwaldbrandes – hieß es "Brand aus".
"Ein Experte vom Militär meinte, bis alle Teile durch Erdbewegung zu Tage gefördert werden, wird es noch 150 Jahre dauern."
Mario Lukas, Bezirksfeuerwehrkommandant Neunkirchen
- Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas von der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen-Stadt.
- Foto: Santrucek
- hochgeladen von Thomas Santrucek
MeinBezirk Neunkirchen inspizierte mit Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas und Saubersdorfs Ehrenkommandant Gerhard Leitner das Gebiet, wo die Brände häufig ausbrechen. "Wenn man genau schaut, sieht man im Gelände Erhöhungen, wo keine sein dürften. Das sind Betonteile, die zugewachsen sind. Hier befanden sich Munitionsdepos", erklärt Leitner. Die brandgefährlichen Inhalte liegen noch überall im Wald verstreut. Eine Entsorgung durch den Staat ist nicht in Sicht.
- Ein Teil einer alten Patrone.
- Foto: Santrucek
- hochgeladen von Thomas Santrucek
Wissenswertes
Laut Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres wurden zwischen Jänner und Juli 2026 in Niederösterreich 296 Funde von Kriegsteilen gemeldet. Österreichweit waren es 624. Geborgen, gesichert und vernichtet wurden laut Bundesheer-Statistik 12.803,05 kg Munition.
Insgesamt brannten bei den beiden Bränden 185 Hektar Wald ab. 150 Waldbesitzer sind Geschädigte.
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