Und die Leidtragende bleibt die Trafikantin

Günter Koglbauer zeigt, wo geparkt werden darf.
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BEZIRK NEUNKIRCHEN. Dass ihre Trafik in der Franz-Dinhoblstraße wiederholt in der Bezirksblätter-Rubrik Kunstparker zu sehen war, gefällt Unternehmerin Brigitte Wirth nicht sonderlich. Sie hat keinen Einfluss darauf, wo ihre Kunden ihre Wagen stehen lassen.

Das sagt der Fahrlehrer

"Rechtlich gesehen ist fünf Meter vor dem Schutzweg aus der Sicht des ankommenden Verkehrs das Halten und Parken verboten. Wenn wer angenommen zur Trafik möchte und dort in der Nähe auf der Fahrbahn stehen bleiben möchte, muss er mindestens fünf Meter vom Schutzweg weg stehen bleiben, darf aber nicht länger als zehn Minuten stehen bleiben. Das nennt die STVO 'Halten' und dafür reicht es, wenn ein Fahrstreifen frei bleibt", so der Ternitzer Fahrschullehrer Günter Koglbauer.

Bei schräg wird's kompliziert

Zusätzlich kompliziert wird die Lage, weil unmittelbar vor der Trafik (wo auch gerne Lenker anhalten) Gehsteig und Radweg abgeschrägt sind. Ein klarer Hinweis auf eine Ausfahrt. Fahrzeuglenker dürfen hier nur verweilen, wenn sie das Fahrzeug nicht verlassen.
So gesehen wären Trafik-Kunden viel besser (und näher an der Trafik) dran, wenn sie die Parkbuchten, kurz nach dem Schutzweg, nutzen. "Die sind ohnehin die meiste Zeit frei", so Wirth.

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