Heli-Notfall geübt
Wenn ein Hubschrauber abstürzt – so trainierte Neunkirchen
- Einsatzübung am Heli-Port des Krankenhauses.
- Foto: Stadtfeuerwehr Neunkirchen / UK Neunkirchen
- hochgeladen von Thomas Santrucek
Da war was los, beim Krankenhaus Neunkirchen: Die Freiwillige Feuerwehr und das Uni-Klinikum trainierten für einen Hubschrauber-Notfall.
NEUNKIRCHEN. Was tun, wenn ein Rettungshubschrauber am Heliport des Universitätsklinikums Neunkirchen verunglückt? Eben dieses Szenario wurde bei der jüngsten Einsatzübung am Hubschrauberlandeplatz geübt.
- Die Feuerwehr rückte an. Übungsannahme: Hubschrauber in Flammen.
- Foto: Stadtfeuerwehr Neunkirchen / UK Neunkirchen
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Rund 30 Mitglieder der Stadtfeuerwehr Neunkirchen und etwa 22 Angehörige der klinikinternen Brandschutzgruppe aus den Bereichen Technik, Logistik und Infopoint stellten sich gemeinsam mit der ÖAMTC Flugrettung dem herausfordernden Übungsszenario. Unterstützt wurde die Übung durch einen Intensivtransporthubschrauber und eine dreiköpfige Besatzung der ÖAMTC Flugrettung.
Annahme "Hubschrauber in Flammen"
Angenommen wurde der Absturz eines Hubschraubers direkt am Landeplatz. Das Luftfahrzeug geriet dabei in Brand, gleichzeitig mussten drei verletzte Personen aus dem Gefahrenbereich gerettet und versorgt werden.
Neben der eigentlichen Brandbekämpfung und Menschenrettung standen auch die internen Alarmierungsabläufe und die Kommunikation zwischen dem Universitätsklinikum und der Feuerwehr im Mittelpunkt. Dabei wurden die unterschiedlichen Schnittstellen unter möglichst realitätsnahen Bedingungen trainiert.
Praktische Tipps von der Flugrettung
Nach dem Übungseinsatz erhielten die Feuerwehrmitglieder noch eine praktische Unterweisung durch die Crew der ÖAMTC Flugrettung. Dabei wurde unter anderem gezeigt, worauf bei der Brandbekämpfung eines Hubschraubers zu achten ist und wie die Triebwerke sicher abgeschaltet werden können.
"Gemeinsame Einsatzübungen sind unverzichtbar, um Abläufe zu verfeinern, Schnittstellen zu stärken und im Ernstfall rasch, sicher und professionell handeln zu können."
Martin Brix, technischer Leiter
Universitätsklinikums Neunkirchen
Gute Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit zwischen der Stadtfeuerwehr Neunkirchen und der klinikinternen Brandschutzorganisation funktioniere ausgezeichnet, so Brix. Sein besonderer Dank galt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums sowie den freiwilligen Einsatzkräften der Feuerwehr für ihr Engagement.
Bei der Übung wurde damit nicht nur ein anspruchsvolles Einsatzszenario trainiert, sondern auch die Zusammenarbeit jener Organisationen gestärkt, die im Ernstfall am Heliport des Klinikums rasch und koordiniert handeln müssen.
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