Gebrauchtwagenkauf
Dein erstes Auto, diese 5 Fehler solltest du unbedingt vermeiden
- Endlich mobil: Mit dem ersten Auto beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Doch gerade beim Gebrauchtwagenkauf sollten junge Menschen genau hinschauen.
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Der erste eigene Wagen bedeutet Freiheit, doch besonders beim Gebrauchtwagenkauf lauern viele Fallen. Ein Experte verrät, worauf junge Käufer unbedingt achten sollten.
NIEDERÖSTERREICH. Mit dem Erhalt des Führerscheins und dem Kauf des ersten Autos geht für viele junge Menschen ein Traum in Erfüllung. Viele fühlen sich dadurch "erwachsener". Man trägt ab sofort mehr Verantwortung, hat in gewisser Hinsicht mehr Pflichten und darf am Straßenverkehr aktiv teilnehmen. Doch der Kauf des ersten Autos hat auch einige Hürden, die nicht missachtet werden sollten. Thomas Gruber ist Mechaniker und Gebrauchtwagen-Experte. Er warnt junge Menschen davor, ihr erstes Auto nicht voreilig zu kaufen. Er betont, dass viele Käufer beim ersten Gebrauchtwagen vor allem auf äußere Faktoren wie Lack, Innenraum oder Ausstattung achten, während entscheidende technische Mängel oft übersehen werden.
Der Blick unter das Auto
"Viele schauen sich das Auto außen an und steigen kurz ein – aber der wichtigste Teil ist unten drunter", erklärt Gruber. Besonders der Unterboden und mögliche Roststellen seien kritisch. Auch versteckte Schäden an Bremsen oder Fahrwerk könnten teuer werden, wenn sie vor dem Kauf nicht erkannt werden.
Als wichtigste Grundregel nennt er drei Punkte: Erstens sollte das Fahrzeug immer von einer fachkundigen Person oder im Rahmen eines Ankaufstests überprüft werden. Zweitens sei das Baujahr in Kombination mit dem Zustand entscheidend, da ältere Autos nicht automatisch schlechter, aber oft wartungsintensiver seien. Drittens rät er dazu, nur bei vertrauenswürdigen Händlern zu kaufen und bei manchen Online-Plattformen besonders vorsichtig zu sein.
- Der Traum vom ersten Auto kann schnell teuer werden. Ein Gebrauchtwagen-Experte erklärt, welche Fehler Fahranfänger beim Autokauf häufig machen.
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Gerade bei modernen Fahrzeugen spielen auch technische Komponenten eine große Rolle. Bei E-Autos gilt es beispielsweise, sich die Batterie genauer anzusehen, während bei klassischen Fahrzeugen die Unterbodengruppen genauer betrachtet werden sollten.
Prüfen statt später zahlen
Auch die Kosten werden häufig unterschätzt. Reparaturen an Bremsen können schnell bis zu 1.500 Euro kosten. Im Durchschnitt sollten Käufer jährlich mit 1.500 bis 2.000 Euro an zusätzlichen Ausgaben rechnen. Gruber warnt abschließend deutlich: Ein erheblicher Teil der online angebotenen Fahrzeuge sei technisch in schlechtem Zustand. „Etwa 20 bis 30 Prozent sind eigentlich nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll zu reparieren.“ Deshalb sei eine fachkundige Überprüfung vor dem Kauf für Einsteiger unerlässlich.
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