Mehr Geld zurück als eingezahlt
Niederösterreich profitiert von EU-Förderungen
- Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Finanzlandesrat Anton Kasser sehen die EU-Mitgliedschaft als Erfolgsmodell für Niederösterreich.
- Foto: NLK Pfeiffer
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Niederösterreich zieht 2025 eine positive Bilanz der EU-Mitgliedschaft. Laut aktuellem EU-Bericht flossen insgesamt rund 605 Millionen Euro an Fördergeldern nach Niederösterreich zurück.
ÖSTERREICH/NIEDERÖSTERREICH. Das Land zahlte im selben Zeitraum 189,9 Millionen Euro an die Europäische Union ein – unterm Strich ergibt das einen positiven Saldo von mehr als 415 Millionen Euro.
Millionen für Landwirtschaft & Regionalentwicklung
Wie aus dem EU-Bericht 2025 hervorgeht, überwies Niederösterreich im vergangenen Jahr 189,9 Millionen Euro an die Europäische Union. Gleichzeitig flossen rund 466,4 Millionen Euro an direkten EU-Förderungen aus Brüssel sowie weitere 138,6 Millionen Euro über den Bund zurück ins Bundesland. Damit erhielt Niederösterreich für jeden eingezahlten Euro mehr als drei Euro an Förderungen.
- Der EU-Bericht 2025 zeigt: Niederösterreich erhielt rund 605 Millionen Euro an EU-Förderungen. (Symbolfoto)
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Landeshauptfrau (ÖVP) Johanna Mikl-Leitner bezeichnet die Zahlen als klaren Beleg dafür, dass sich die EU-Mitgliedschaft für Niederösterreich auszahle. Finanzlandesrat Anton Kasser betont, dass die Fördermittel gezielt für die Weiterentwicklung ländlicher Regionen und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe eingesetzt werden.
- Für jeden Euro, den Niederösterreich an die EU überweist, fließen laut EU-Bericht mehr als drei Euro an Förderungen zurück. (Symbolfoto)
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Die EU-Fördergelder flossen vor allem in die Bereiche Landwirtschaft, ländliche Entwicklung, Regionalentwicklung und Beschäftigung. Im Jahr 2025 erhielt Niederösterreich rund 511,2 Millionen Euro für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung sowie 93,8 Millionen Euro für Regional- und Beschäftigungsförderung einschließlich der INTERREG-Programme.
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