Don't Smoke
Ärztekammer fordert weiter Rauchverbot

Passivrauchen ist schädlich. Deshalb fordert die Ärztekammer weiter ein Rauchverbot in der Gastronomie.
  • Passivrauchen ist schädlich. Deshalb fordert die Ärztekammer weiter ein Rauchverbot in der Gastronomie.
  • Foto: Peppersmint/panthermedia
  • hochgeladen von Marlene Mülleder

Rauchen tötet oder verkürzt zumindest die Lebensdauer erheblich. Österreich ist in Sachen Raucherstatistik einer der traurigen Spitzenreiter: Rund jeder Vierte raucht hierzulande täglich.

OÖ.  Schätzungen zufolge sterben in Österreich jährlich bis zu 14.000 Menschen an den Folgen des Rauchens, obwohl viele von ihnen niemals selbst geraucht haben – der Passivrauch steckt dahinter.„Das Passivrauchen darf nicht unterschätzt werden denn es kann genauso wie aktives Rauchen zu Lungenkrebs, COPD oder Erkrankungen der Atemwege führen. Täglich sterben drei Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Wer weniger raucht, verringert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen der Atemwege, das Frühgeburtsrisiko sinkt, um nur einige Punkte zu nennen“, mahnt Primar Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde am Kepler Universitätsklinikum und Fachgruppenvertreter für Lungenkrankenheiten der Ärztekammer OÖ.

Rauchverbot in der Gastronomie

Die Ärztkammer fordert aus diesem Grund ein Rauchverbot in der Gastronomie  Vielen Experten sehen dies als einzig wirksames Mittel, um Jugendliche vom Rauchen abzuhalten, und dennoch blieb die mittlerweile abberufene Bundesregierung bei ihrer ablehnenden Haltung gegenüber dem eigentlich bereits für Mai 2018 vereinbarten kompletten Rauchverbot und ignoriert damit den Willen des Volkes. Auch das von der Ärztekammer für Oberösterreich unterstützte „Don’t smoke“-Volksbegehren hat bedauerlicherweise an dem Entschluss der Bundesregierung nichts mehr geändert, obwohl 881.692 Österreicher ihre Stimme abgegeben haben. „Es geht hier täglich um viele Menschenleben – Menschenleben, die durch sehr einfache, aber effektive Maßnahmen geschützt hätten werden können“, bedauert Ärztekammerpräsident Peter Niedermoser die Entscheidung und unterstützt  weiterhin den Ruf nach einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie.

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