Am Sonntag wählen die Bauern

Am Sonntag, 25. Jänner ist Wahltag.
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Bei der Landwirtschaftskammerwahl wählen diesen Sonntag 136.500 Personen die 35 Mitglieder der Vollversammlung. Das jeweilige Wahlergebnis auf Ortsebene entscheidet auch über die künftige Zusammensetzung von 439 Ortsbauernausschüssen mit jeweils sieben, neun oder elf Mitgliedern.

Derzeit hält der Bauernbund der ÖVP 27 Mandate. Ziel ist Mandat Nummer 28. Inhaltlich stehe Spitzenkandidat Franz Reisecker zufolge die Stärkung der Familienbetriebe im Vordergrund. Die Kammer soll noch mehr als Serviceorganisation etabliert werden. Der Gerechtigkeit für Klein- und Familienbetriebe haben sich die SP-Bauern verschrieben. Spitzenkandidat Franz Hochegger tritt zudem für die Beibehaltung der Milchquote ein. Sein Wahlziel: ein Mandat mehr als 2009.

Ebenfalls dazugewinnen will Franz Graf, Spitzenkandidat der Freiheitlichen Bauernschaft. Eckpfeiler im Wahlprogramm sind die Vereinfachung bürokratischer Verordnungen sowie die Angleichung der bäuerlichen Mindestpensionen in Richtung Mindestsicherungshöhe. Die Grünen Bauern rund um Spitzenkandidat Clemens Stammler wollen erstmals den Sprung in die Vollversammlung schaffen. Bäuerliche Landwirtschaft und Ernährungssouveränität in Oberösterreich stärken sowie die Erhöhung der Zahl der Bio-Betriebe stehen im Zentrum der Grünen Bauern. Ziele des Unabhängigen Bauernverbandes rund um Spitzenkandidat Karl Keplinger sind die Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger auf eine Kasse sowie die Wiedereinführung des Agrardiesels. Auch sie wollen zulegen.

Wahlberechtigt sind sogenannte Betriebsführer und Gatten (Partner), Altbauern, die am Hof wohnen, sowie alle hauptberuflich am Hof beschäftigten Hofnachfolger: in Summe 136.500 Wahlberechtigte bei 33.000 landwirtschaftlichen Betrieben im Land ob der Enns.

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