Gemeinnütziger Wohnbau in Oberösterreich
Bauplan wird eingehalten

Herwig Pernsteiner, stellvertretender Obmann des Verbandes der gemeinnützigen Bauvereinigungen, und Wohnbaureferent Manfred Haimbuchner (v.l.).
  • Herwig Pernsteiner, stellvertretender Obmann des Verbandes der gemeinnützigen Bauvereinigungen, und Wohnbaureferent Manfred Haimbuchner (v.l.).
  • Foto: Land OÖ/Rüdiger Gimborn
  • hochgeladen von Florian Meingast

Die für 2020 geplanten 2.000 geförderten Wohnungen können auch trotz Corona-Pandemie errichtet werden.

OÖ. Für Oberösterreichs Wohnbaureferent Manfred Haimbuchner (FP) ist "Wohnen" ist menschliches Gründbedürfnis.

"Der soziale Wohnbau spielt deshalb eine Schlüsselrolle bei gesellschaftlicher Entwicklung und sozialem Frieden. Außerdem ist er eine Stütze der Wirtschaft", sagt der Wohnbaureferent.

Besonders erfreulich ist es daher, dass die etwa 2.000 für heuer geplanten Wohneinheiten trotz Corona-Pandemie errichtet werden können.

"1.000 der Bauvorhaben sind bereits bewilligt. 1.100 weitere Anträge werden bis Ende 2020 in der 'großen Wohnbauförderung' abgearbeitet. Mit dieser Anzahl an Wohnungen ist dann auch die Kapazitätsgrenze an derartigen Bauprojekten erreicht. Mehr gibt es auch in 'coronafreien Zeiten' nicht", sagt Haimbuchner.

Aufgrund des Lockdowns im Frühjahr und den darin geltenden Bundesverordnungen können lediglich 100 geförderte Wohnprojekte nicht errichtet werden. Diese werden laut Haimbuchner ins Wohnbauprogramm 2021 aufgenommen.

291,7 Millionen Euro

Aktuell umfasst das Wohnbaubudget des Landes 291,7 Millionen Euro. Damit werden neue Wohnungen geschaffen und bestehende saniert.

"Daraus ergibt sich eine Wertschöpfung von 460,8 Millionen Euro pro Jahr. 80 Prozent davon kommen dem Land zugute. Außerdem können daruch 5.461 Personen beschäftigt werden", sagtHaimbuchner.

Für "innovtive Projekte" und solche, die heuer nicht umgesetzt werden können, nehmen die Verantwortlichen des Landes während der kommenden drei Jahre 50 Millionen Euro in die Hand.

"Dabei handelt es sich um frisches Geld. Dank dieser Initialzündung für besondere Projekte wird Oberösterreich zum Impulsgeber", sagt Haimbuchner.

27 Vereinigungen

Für den Bau der etwa 2.000 Wohnungen zeigen sich die 27 gemeinnützigen Bauvereinugungen in Oberösterreich verantwortlich. 

"Unsere Arbeit ist Dank der Förderungen des Landes möglich. Mit dieser Unterstützung können wir zum Beispiel Mieten ermöglichen, die ein Drittel unter denen von privaten und gewerblichen Vermietern liegen", sagt der stellvertretende Obmann des Verbandes der gemeinnützigen Bauvereinigungen Herwig Pernsteiner.

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