Jindrak: "Der Aufschwung ist angekommen"

Leo Jindrak ist Obmann der WKOÖ-Sparte "Gewerbe und Handwerk".

OÖ. „Der Aufschwung ist angekommen“, sagt Leo Jindrak, Obmann der Wirtschaftskammer-Sparte "Gewerbe und Handwerk". Dies zeige sich nicht nur bei der Geschäftsentwicklung der vergangenen drei Monate, sondern auch bei den Erwartungen für das laufende Quartal. So rechnen 19 Prozent der über 40.000 Gewerbe- und Handwerksbetriebe in Oberösterreich in den nächsten drei Monaten mit steigenden Umsätzen und Aufträgen. „Das ist ein Quantensprung im Vergleich zum zweiten Quartal 2016“, so Jindrak.

Auch die Geschäftsentwicklung war im zweiten Vierteljahr besser als zuvor. So registrierten 29 Prozent der Unternehmen eine gute Entwicklung (2. Quartal 2016: 24 Prozent) und 18 Prozent eine schlechte (2. Quartal 2016: 22 Prozent). „Gegenüber den Vorjahren, in denen stets negative Geschäftsverläufe überwogen haben, ist das eine Trendumkehr“, sagt der Spartenobmann.

Weniger freie Kapazitäten – mehr Aufträge

Die Auftragslage in den investitionsgüternahen Gewerbebetrieben verdeutlicht wohl am besten den Konjunkturaufschwung: Während im zweiten Quartal 2016 noch 51 Prozent der Betriebe Kapazitäten frei hatten und sofort einen Auftrag annehmen hätten können, waren es im zweiten Quartal 2017 nur mehr 42 Prozent. Deutlich auch die Trendwende in den konsumnahen Bereichen. Erstmals seit Langem überwiegen die Betriebe, die Umsatzsteigerungen meldeten, gegenüber jenen mit Rückgängen (20 zu 14 Prozent). Noch etwas vorsichtig sind die Betriebe bei der Personalplanung. Um 0,8 Prozent wollen die Unternehmen ihren Mitarbeiterstand im laufenden Vierteljahr aufstocken. „Bei aktuell um die 153.000 Beschäftigten sind das immerhin 1400 neue Mitarbeiter“, so Jindrak.

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