Stärkung der Demokratie durch (regionale) Medien
Science Café bei Radio MORA

Dr. Christoph Konrath und die TeilnehmerInnen der Verasntaltung | Foto: Gesa Buzanich
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Wissenschaft im Dialog – bei Radio MORA war Dr. Christoph Konrath zu Gast, Leiter der Abteilung für parlamentswissenschaftliche Grundsatzarbeit im österreichischen Parlament.

OBERPULLENDORF/FELSÖ PULYA. „In diesem Projekt geht es um niederschwelligen Austausch mit Expert:innen“, beschreibt MORA-Obmann Joško Vlasich die Idee hinter den Science Cafés, „ich war sehr gespannt, wohin sich dieser Austausch heute entwickelt.“

Diskussionsrunde um Dr. Christoph Konrath | Foto: Lázló Bognár
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Dr. Christoph Konrath gab eine Einführung zu Geschichte und Funktionsweise von Demokratie und die Entwicklung der Rolle der Medien.
Dabei waren die angesprochenen Themenbereiche vielfältig. Es gab Austausch zu der Schwierigkeit, Themen so aufzuarbeiten, dass die Menschen sie gut verstehen können. Ebenso über die Verantwortung einer demokratischen Gesellschaft für den Schutz von Minderheiten und die Rolle der Medien in Volksgruppensprachen. Social Media, Live-Ticker und die damit verbundene exzessive Tempoerhöhung in der Berichterstattung waren ebenfalls ein zentrales Thema.

Wissenschaft im Dialog

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts „Wissenschaft im Dialog – Land schafft Wissen“ der Organisation COMMIT statt. Diese veranstaltet in Kooperation mit regionalen Organisationen an 9 Standorten in Österreich ihre Science Cafés und fördert damit den Austausch zwischen Experten und Bevölkerung zu unterschiedlichsten Forschungsinhalten. Dabei werden gezielt ländliche Regionen einbezogen, um Wissenschaft auch außerhalb urbaner Zentren erlebbar zu machen.
Tania Napravnik von COMMIT begleitete den Austausch und kündigte auch schon das nächste Science Café mit Radio MORA im Herbst dieses Jahres an, das im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung in der KUGA stattfindet. Es wird dann um die Frage gehen „Was hat das Volksgruppengesetz noch mit dem Artikel 7 zu tun?“

Live-Auftritt auf Radio MORA im Anschluss | Foto: Gesa Buzanich
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Wichtiger Faktor Zeit

Zurück zum aktuellen Science Café:
„Politik hat früher nicht ununterbrochen stattgefunden, Parlamente kamen nur phasenweise zusammen“, beschrieb Konrath. Demokratie brauche Pausen, zum Überdenken, zum Austausch. „Auf was sind wir dann noch aufmerksam, wenn wir ununterbrochen überschüttet werden, was schafft dann noch Aufmerksamkeit?“ Die Tonlage verändere sich dadurch zunehmend. Man müsse überspitzen, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden. Das habe Auswirkungen darauf, wie kommuniziert wird, wie miteinander umgegangen wird.
Auch guter Journalismus brauche Zeit und die staatliche Medienförderung sei dabei ein wichtiger Faktor.

Interessanter Input und Austausch | Foto: Gesa Buzanich
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Stärkung der Demokratie

Die Rolle regionaler und lokaler Medien in der Stärkung der Demokratie liege darin, den Menschen zu vermitteln, dass politische Entscheidungen etwas mit ihnen selbst zu tun haben, dass sie direkt etwas bewegen können, in ihrem Umfeld und darüber hinaus Veränderungen bewirken können. „Wenn man das nicht mehr erfährt, wendet man sich von der Politik ab. Wir sehen wahnsinnig viele Bilder, haben aber keine direkten Erfahrungen.“ Das vermittle den Eindruck der eigenen Hilflosigkeit. „Wer sich den Überblick nicht verschaffen kann, der steigt aus.“

Den Journalisten müsse Zeit und Raum gewährt werden, nur dann seien sie in der Lage, zu recherchieren und Informationen seriös aufzuarbeiten.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie unter: commit: wissenschaft-im-dialog

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