Tempo-30-Zonen
Der ganz normale Tempo-30-Wahnsinn

Tempo 30 auf der Johann-Staud-Straße neben dem Ottakringer Friedhof.
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  • Tempo 30 auf der Johann-Staud-Straße neben dem Ottakringer Friedhof.
  • hochgeladen von Otta Kringer

Höhere Emissionen dank Tempo 30

In Zeiten des Klimaschutzes sind sie der pure Wahnsinn: die immer mehr ausufernden Tempo-30-Zonen. In etlichen Studien und Untersuchungen* wurde nachgewiesen, dass Tempo 30 höheren Treibstoffverbrauch, und damit höhere Emissionen von CO2 & Co. verursacht, als beim innerorts eigentlich vorgesehenen Tempo 50. Dafür bräuchte man übrigens nicht einmal irgendwelche Studien, das lässt sich am Bordcomputer gängiger Kraftfahrzeuge jederzeit auch ganz einfach selbst feststellen. Dennoch schwört man in der heute doch vorgeblich auf "Klimaschutz" ausgerichteten Politik auch weiterhin auf derartige, umweltschädliche "Maßnahmen". Besonders eigenartig wirkt diese Haltung ja bei den Grünen. Aber offensichtlich zählen dort Dogmen, Ideologie und die Freude an der Autohatz in Wahrheit wesentlich mehr als Umwelt- und Klimaschutz. Daher verlangen auch gerade sie jetzt überall noch mehr flächendeckende Tempo-30-Zonen und werden dabei mancherorts sogar von der SPÖ unterstützt.

Einige vielsagende Aussagen zu und aus diversen Untersuchungen zum Thema:

"Die in Auftrag gegebene Studie zeigt jetzt: Langsam fahrende Autos stoßen mehr CO2 aus als solche, die mit Tempo-50 unterwegs sind."

"Tempo 30 führt weder zur Reduzierung der NOx- noch zur Einsparung von CO2-Emissionen. Im Gegenteil: Die Reduzierung der zulässigen Geschwindigkeit auf 30 km/h führte insgesamt sogar zu schlechteren Ergebnissen."

"Generell zeigt sich für den Schwerverkehr wie auch für die Diesel-PKW bei modernen Fahrzeugen für NOx durch Tempo 30 immer ein Nachteil."

"Tempo 30 und Tempo 40 führen nicht zu einer Emissionsminderung gegenüber Tempo 50. Vielmehr ist ein eindeutiger Trend zu steigenden Emissionen bei Tempo 30 und 40 sowohl bei konstantem Fahren wie auch in Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen festzustellen."

 "Tempo 30 ist keine sinnvolle Maßnahme zur Hebung der Luftqualität oder der Verbrauchsverringerung in Städten - bauseitige Verkehrsberuhigungen erhöhen sogar deutlich den Emissionsausstoß gegenüber Tempo 50. "Schwellen machen Abgas"."

Mehr Lärm durch Tempo 30

Höhere Drehzahlen in niedrigeren Gängen, vor allem bergauf, verursachen ebenso höhere Lärmpegel, wie die Motorbremsen sowie Abbrems- und Beschleunigungsvorgänge am Anfang und am Ende solcher Zonen, sowie auch vor und nach den dort so häufigen Fahrbahn-Aufdoppelungen.

Mehr Feinstaub wegen Tempo 30

Apropos unnötige Bremsvorgänge: Besonders das durch Tempo 30 notwendige, starke Bremsen beim Bergab-Fahren, um das Tempolimit einzuhalten, sowie die vor den dort besonders häufigen vorzufindenden Fahrbahn-Aufdoppelungen notwendigen Bremsvorgänge provozieren durch Abrieb jede Menge Feinstaub, der sonst gar nicht erst entstehen würde.

Mehr Sicherheit aufgrund von Tempo 30?

Bleibt noch die Behauptung angebliche erhöhter Sicherheit. Aber auch, dass der implizierte Sicherheitsgewinn bei Tempo 30 im Vergleich zu Tempo 50 eher ein theoretischer ist, denn ein realer, wurde längst nachgewiesen. Wirtschaftliche und persönliche Nachteile aufgrund der verlängerten Fahrtdauern werden allerdings nichtsdestotrotz dennoch verursacht.

"Das hohe technische Sicherheitsniveau moderner mehrspuriger Fahrzeuge – und dies gerade im unteren und mittleren Geschwindigkeitsbereich bis 65 km/h – lassen keine nennenswerten Änderungen in den Unfallfolgen erwarten. Schwere Unfälle bei hoher Geschwindigkeit im Stadtgebiet sind zumeist auf Nichtbeachtung der Verkehrsregeln (massive Geschwindigkeitsübertretung) zurück zu führen." (Technische Universität Wien)

Die diesem Beitrag angefügten Bilder illustrieren die Situation auf der Tempo-30-Zone in der Johann-Staud-Straße neben dem Ottakringer Friedhof.

* Links zu  zwei der zahlreich vorliegenden Untersuchungen zu ökologisch kontraproduktiven, sowie sonstigen negativen Auswirkungen von Tempo-30-Zonen:

Studie der Technischen Universität Wien      und     Untersuchung des ADAC

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