Die Bürglhütte in Stuhlfelden (1.700 m)

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Was verbindet Konstantin Wecker, Nadja Auermann und Fürstin Gloria von Thurn und Taxis? Sie alle waren schon auf der Bürglhütte zu Gast. Die Almleute Elisabeth und Fritz Voithofer sehen – anders, als man vielleicht meinen möchte – prominentem Besuch ganz entspannt entgegen. „Auf der Alm ist jeder gleich“, meint der 42-jährige Fritz.

1707 ERBAUT

An der 1707 erbauten Hütte wurde bis heute nur wenig verändert, seit 1910 ist sie in Familienbesitz. Dabei bietet die Bürglhütte einen optimalen Ausgangspunkt für eine Wanderung am Grat des Gaissteins, der mit 2.366 Metern einer der höchsten Grasberge Europas ist. Eine Rundwanderung am Gaisstein offenbart ein fantastisches 360-Grad-Panorama, bei dem man den Großglockner, das Kitzsteinhorn, die Hohen Tauern und den Wilden Kaiser in Tirol in voller Pracht bewundern kann. „Da unsere Alm auch mit dem Auto erreichbar ist, kann fast jeder in den Genuss dieser umwerfenden Eindrücke kommen, denn die Rundwanderung ist einfach zu bewältigen“, meint der Hausherr, der auf seiner Alm besonderen Wert auf Familienfreundlichkeit legt.

EIN „SAUBROT“ AM HOCHSITZ

Die Terrasse der Bürglhütte hat durchaus Hochsitz-Charakter. Denn am gegenüberliegenden Hang kann man Rehe, Gämsen und Manggei aus nächster Nähe betrachten, während Köchin Elisabeth für bodenständige kulinarische Genüsse sorgt. Die Produkte stammen freilich allesamt aus der 217 Hektar umfassenden Landwirtschaft, die zur Bürglhütte gehört. Bei den Besuchern besonders beliebt ist übrigens das „Saubrot“, ein Almbrot mit kaltem Schweinebraten. Nicht nur der vierjährige Sohn Thomas hat sichtlich Spaß auf der Alm und hilft tatkräftig bei der Bewirtung mit: Generell hat die Bürglhütte für Familien mit Kindern einiges zu bieten. Auf den Streichelzoo ist Fritz besonders stolz: „Im Stall können die Kinder mit Kälbern, Schafen sowie Pferden spielen und sich auch im Fischteich abkühlen.“ Auch einen kleinen Spielplatz hat der Handwerker Fritz errichtet.
Da die Bürglhütte an einer beliebten Mountainbike-Strecke liegt und eine willkommene Unterkunft für müde Bergsteiger ist, hat Familie Voithofer Schlafplätze (18 Betten und 26 Lagerplätze) geschaffen. Ein unerwarteter Luxus: Fritz hat für moderne sanitäre Einrichtungen gesorgt und Duschen sowie Toilettenanlagen gebaut.
Am Ende jeder Wanderung gibt’s vom begeisterten Schnapsbrenner Fritz ein Gläschen Hochprozentiges.

Erreichbar ist die Alm von
Stuhlfelden über den Almweg.
Tel.: +43 6562/45 26 oder
+43 676/943 91 41
www.almgasthaus.de/buerglhuette
Geöffnet von Mitte Mai
bis Mitte Oktober.

Autor:

Klaus Moser aus Pinzgau

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