27.11.2017, 09:10 Uhr

Leserbrief zum BB-Bericht "Pinzgauer Celtics als Stammzellen-Spender"

Die folgenden Zeilen stammen von Sanne Griep und Matthias Kroisleitner aus der Klasse 5a des BRG Zell am See

„Stammzellen-Spender gesucht“ heißt es im Bezirksblatt Pinzgau vom 22./23. November 2017 - aber was steckt dahinter und wie kann man für solch eine Organisation werben?
Die Footballspieler „Pinzgauer Celtics“ waren ja bereits im vorigen Jahr ein wichtiger Bestandteil bei einer Typisierungsaktion, ausgehend von der Leukämiehilfe Österreich. Hierbei konnte Lineman Michael Daxbacher einen Beitrag leisten, als sich wenige Tage vor Weihnachten herausstellte, dass seine Stammzellen für einen Patienten perfekt geeignet wären.
In diesem Artikel wird geschildert, dass man sich beim Werben für dieses mittlerweile heiß diskutierte Thema bereits im Vorfeld sehr viel Mühe gegeben hat. Jedoch nahmen von circa 80.000 Einwohnern im Pinzgau nur 168 teil. Da spricht man gerade einmal von etwa 0,2 Prozent   obwohl es jedem, mit wenigen Ausnahmen, im Alter von 18 bis 55 Jahren erlaubt wäre, seine Stammzellen an Menschen, für denen diese im schlimmsten Fall lebensnotwendig sein könnten, abzugeben.

Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob die Werbekampagne alles dafür getan hat, um möglichst viele Teilnehmer dazu zu bewegen, ihre Stammzellen zu spenden. Um eine möglichst große Chance auf eine Übereinstimmung zwischen den Zellen vom Patienten und Spender zu erreichen, sollte man also immer mehr Leute überzeugen, bei solch einer Typisierungsaktion teilzunehmen und sich überlegen, ob man nicht doch mit mehr Plakaten oder Informationen zu diesen Aktionen in Zeitungen arbeitet.

Sanne Griep & Matthias Kroisleitner
BRG Zell am See,  5a


HIER ist der gegenständliche Artikel zu finden
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