17.10.2014, 10:30 Uhr

Oberpinzgau: Die Sprachförderung kann doch weitergeführt werden

Die drei Betreuerinnen: Irene Lechner-Moser (Pädagogin an der Tourismusschule Bramberg), Birgit Weißenbichler-Kallunder (Lernende Region) und Karin Schnedl. (Foto: Regionalverband Oberpinzgau)

Der Regionalverband Oberpinzgau und die LEADER-Region können sich über einen Erfolg im Bemühen um die ganz jungen Einwohner des Oberpinzgaues freuen. Die in den vergangenen Jahren als Pilotprojekt durchgeführte und nun durch Sparmaßnahmen bedrohte Sprachförderung für Kindergartenkinder kann fortgesetzt werden.

OBERPINZGAU. 32.500 Euro werden pro Jahr für die Weiterführung des Projektes benötigt, 24.000 Euro an Förderungen kommen nun auch künftig von Land und Bund, den Rest finanzieren die Gemeinden.

Gleiche Chancen für alle Kinder
Sinn des Ganzen ist es, allen Kindern die gleichen Chancen zu eröffnen und dazu zählt auch die bestmögliche Beherrschung der Sprache. Hier will man so früh wie möglich ansetzen, damit spätere Probleme aufgefangen werden - denn Sprachdefizite, die bereits in den ersten Jahren entstehen, schaffen in Folge gravierende persönliche und gesellschaftliche Probleme.

Kostenloser Sprachförderungsunterricht
Sie lassen sich aber oft durch gezieltes Arbeiten ausmerzen, wobei in den Kindergärten spielerisch festgestellt wird, bei wem eine Förderung sinnvoll wäre. Diese Kinder sollen dann die Chance bekommen, kostenlos am Sprachförderunterricht teilzunehmen. Er wird in altersgerechter spielerischer Form gestaltet und befasst sich mit dem Ausbau des Wortschatzes, der Sprachsicherheit, Aussprache usw.

Oberpinzgau inklusive Piesendorf
Drei Betreuerinnen werden nun dankenswerterweise künftig in den Oberpinzgauer Kindergärten (inkl. Piesendorf) diese Aufgabe übernehmen, in Mittersill wird es wegen des großen Anteils an Kindern mit Migrationshintergrund eine separate Förderung geben. Es sind dies Irene Lechner-Moser (Pädagogin an der Tourismusschule Bramberg), Birgit Weißenbichler-Kallunder (Lernende Region) und Karin Schnedl. Sie werden das engagierte Projekt unter Anleitung von Mit-Organisatorin Silke Voithofer fortführen, um so allen Kindern der Region ein gleichwertigen Start ins Leben zu ermöglichen.

Text & Foto: Regionalverband Oberpinzgau / Susanne Radke


Unter folgendem Link geht es zu einem Bezirksblatt-Bericht, der beim Start des Pilotprojekts geschrieben wurde.

http://www.meinbezirk.at/mittersill/politik/pilotm...
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