21.09.2014, 14:41 Uhr

LESERPOST zum Thema Verkehrslösung Gries

Die folgenden Zeilen stammen von Johann Gratz, Gemeindevertreter in Bruck (Grüne)

Auf der Bezirksblatt-Homepage „www.meinbezirk.at/pinzgau" wurde am 14. 9. 2014 ein Leserbrief zur Verkehrslösung Gries von Matthias Katsch sen. veröffentlicht, der bei nicht total in die Materie Eingeweihte zur Verwirrung beitragen kann.
Eingangs möchte ich erwähnen, dass Herr Matthias Katsch sen. nicht mit Josef Katsch, dem „Erfinder“ der Unterführungsvariante zu verwechseln ist.
Matthias Katsch schreibt, dass sich „bis jetzt Rot und Schwarz für diese Verkehrslösung (gemeint hat er offenbar die „Hohe Brücke“) eingesetzt hätten - jetzt sind noch die Grünen dazugekommen“. Dazu muss ich klarstellen, dass die Grünen immer für eine Unterführungsvariante und nie für eine hohe Brücke eingetreten sind.
Beim Treffen mit Landesrat Hans Mayr ging es darum, ihm die kostengünstigere Unterführungslösung vorzustellen. Diese wäre schöner und kostengünstiger und daher zum Vorteil der Allgemeinheit. Anwesend waren nicht Leute, die … „ihren persönlichen Vorteil“ … vertreten hätten, sondern interessierte BürgerInnen, denen das Landschaftsbild und die Anliegen der AnrainerInnen am Herzen liegen- und auch Matthias Katsch jun. hat uns gegen Ende noch besucht. Es ging daher nicht um Eigennutz, es ist gerade umgekehrt: Herr Josef Katsch hat für die Planung der Unterführungsvariante seine Freizeit geopfert und unzählige Stunden freiwillig und unbezahlt aufgebracht. Dafür gilt ihm besonderer Dank.
Die von Matthias K. sen. dem Bürgermeister vorgeschlagene Variante einer Hohen Brücke, die er auch mir gezeigt hat, wäre nur eine Verlagerung des Standortes um ca. 400 m nach Osten, also näher zu Gries. An diesem Standort war eine Brücke schon vor mehr als zwanzig Jahren bei der damaligen Kraftwerksplanung vorgesehen und es wurde dies von der Bevölkerung vehement abgelehnt. Sie wäre weder billiger noch – wie ich am Luftbild feststellen konnte - kürzer und würde auf der rechten Talseite bei neu gebauten Wohnhäusern einmünden.
Damit wäre zwar Matthias K. sen. (sein Haus liegt unmittelbar neben der jetzt geplanten Hohen Brücke) das Problem los, andere wären allerdings massiv betroffen.
Eine für alle tragbare Lösung ist daher eine Unterführung unter der B 311 und der Eisenbahn, sowie eine normale Brücke über die Salzach. Dadurch würden keine AnrainerInnen belastet. So einfach wäre die Sache, lieber Katsch Hias senior.

Johann Gratz
Gemeindevertreter Grüne Bruck




Unter folgendem Link geht's zum erwähnten Leserbrief von Matthias Katsch sen.

http://www.meinbezirk.at/zell-am-see/politik/leser...
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