23.06.2016, 15:00 Uhr

Eigene Quelle wird immer wichtiger

So sieht eine Quellfassung aus, die z.B. für die Großarler Bergbahnen entstanden ist. (Foto: Schaidreiter)

Die Ressource Wasser wird von den Pongauern immer mehr geschätzt

Jeder Salzburger verbraucht täglich rund 130 Liter Wasser. In den 76 Salzburger Gemeinden sorgen vor allem 545 Wassergenossenschaften und viele private Wasserversorger für das Trinkwasser – "aber wer heute die Möglichkeit hat, eine eigene Quelle zu fassen, der tut das", weiß der Hüttschlager Brunnenmeister, Stefan Schaidreiter.

Unabhängigkeit im Trend

"Die Ressource Wasser wird immer mehr geschätzt. Wasser ist zu einem wertvollen und schützenswerten Gut geworden. Die Pongauer, die die Möglichkeit dazu haben, wollen mittlerweile auch unabhängig von den großen Wasserversorgern sein", so Schaidreiter, der mit seiner Firma in erster Linie Quellfassungen plant und baut. Zu den Grundbesitzern, auf deren Eigentum sich Quellen befinden, gehören im Pongau vor allem Landwirte aber auch die Bundesforste. "Momentan werden sehr viele bestehende Quellen saniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht", weiß der Brunnenmeister.

Gartenbrunnen fassen

Auch wer keine eigene Quelle hat, kann sich z.B. im Garten einen Brunnen schlagen lassen. Dazu ist nur ein zulässiger Grundwasserstand (ca. sieben Meter) und die passende Geologie des Untergrundes notwendig", so Schaidreiter.
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Harald Schober aus Weiz | 23.06.2016 | 16:25   Melden
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