Fast 15 Jahre Gewaltherrschaft gegen Familie?
36-Jährige soll Ehemann und Söhne misshandelt haben
- 36-Jährige muss sich morgen, 30. Juni 2026, vor dem Landesgericht Ried verantworten.
- Foto: MeinBezirk
- hochgeladen von Lisa Nagl
Morgen, 30. Juni 2026, zitiert das Landesgericht Ried eine 36-Jährige auf die Anklagebank. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau, für welche die Unschuldsvermutung gilt, fortgesetzte Gewaltausübung gegen ihren Ehemann in einem Zeitraum von 15 Jahren vor.
RIED. Hat die 36-jährige Angeklagte nahezu 15 Jahre lang wiederholt Gewalt gegen ihren Ehemann ausgeübt? Mit dieser Frage wird sich morgen. 30. Juni 2026, ein Schöffengericht am Landesgericht Ried auseinandersetzen. Der Frau wird vorgeworfen, ihrem Mann regelmäßig Schläge und Tritte versetzt, ihn an den Haaren gezogen, mit Gegenständen beworfen sowie ihn bedroht zu haben. Dabei soll sie ihm einmal ein Messer vorgehalten haben, bei einem weiteren Vorfall soll sie ihm eine Schnittverletzung am Oberarm zugefügt haben. Weiters wird ihr vorgeworfen, ab Sommer 2019 auch ihren älteren Sohn regelmäßig körperlich misshandelt zu haben: Sie habe den Sohn geschlagen, ihn zu Boden gestoßen, getreten und mit Gegenständen beworfen, so die Staatsanwaltschaft. Zudem habe sie ihn über Jahre hinweg wiederholt mit schweren Gewalt- und Tötungsdrohungen eingeschüchtert. Schließlich soll sie am 31. August 2025 nicht nur den älteren, sondern auch den jüngeren Sohn körperlich angegangen sein. Bei einer Verurteilung droht der Frau eine Haftstrafe von fünf bis 15 Jahren.
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