Angeklagtem drohen bis zu 15 Jahre Haft
Ehefrau geschlagen, gewürgt, vergewaltigt und mit dem Tod bedroht
- Die Verhandlung findet am Landesgericht Ried statt.
- Foto: MeinBezirk
- hochgeladen von Bernadette Wiesbauer
Aktuell muss sich ein 36-Jähriger wegen Vergewaltigung, schweren Nötigung, fortgesetzter Gewaltausübung sowie wegen des Umgangs mit Suchtgiften und der Vorbereitung von Suchtgifthandels vor dem Landesgericht Ried verantworten. Dem Angeklagten, für den die Unschuldsvermutung gilt, droht bei einer Verurteilung eine Haftstrafe von 5 bis 15 Jahren.
RIED. Im Kern wirft die Staatsanwaltschaft dem drogen- und spielsüchtigen Mann vor, zwischen 2013 und November 2025 über viele Jahre hinweg fortgesetzt Gewalt gegen seine Ehefrau ausgeübt zu haben. Er habe sie wiederholt geschlagen, gewürgt, gestoßen und mit Gegenständen attackiert, wodurch sie unter anderem Hämatome, Kopf- und Halsverletzungen, eine Halswirbelsäulenverletzung sowie einen Tinnitus erlitt. Zudem habe er sie wiederholt mit dem Tod bedroht und ihr angedroht, sie zu zerstückeln oder sie zu töten, falls sie die Übergriffe offenlege, Anzeige erstatte oder sich scheiden lasse. Weiters wird ihm vorgeworfen, seine Ehefrau zwischen 2016 und Anfang 2020 wiederholt gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr gezwungen zu haben. Dabei soll es zu zahlreichen Übergriffen gekommen sein. Aus diesen Vergewaltigungen seien drei Schwangerschaften hervorgegangen, von denen zwei in Fehlgeburten endeten.
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