Regionaut im Gespräch
Regionauten - Leser, die aktiv werden

August Gasselsberger ist seit 2013 Regionaut auf meinbezirk.at
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  • August Gasselsberger ist seit 2013 Regionaut auf meinbezirk.at
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RIED (nk). Interessiert, aufmerksam, aktiv: all das zeichnet August Gasselsberger aus, der mittlerweile seit 2013 als Foto-Regionaut für meinbezirk.at tätig ist. Im Interview spricht er über seine Begeisterung für Fotografie, seine Erfahrungen als Regionaut und seine große Neugier.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?
Ich fotografiere sehr gerne. Das macht mir schon sehr lange Spaß, denn als ich zehn Jahre alt war, habe ich mir von meinem ersparten Taschengeld die erste Kamera gekauft. Damals waren es vor allem Leute und Tiere, die ich fotografiert habe. Das änderte sich ein wenig, aber die Freude blieb.

Wie bist Du Regionaut auf meinbezirk geworden?
Ich komme und lebe ja eigentlich in Ottnang, im Bezirk Vöcklabruck, aber früher bekamen wir auch die Rieder BezirksRundschau nach Hause. Das war sehr praktisch, denn da wussten wir immer, was wann wo los war. Weil ich ein sehr neugieriger Mensch bin, habe ich mich auf meinbezirk.at registriert und bald meine ersten Fotos und ersten Bericht online gestellt: Damals war der Landeshauptmann in meiner Gemeinde wegen einer Verleihung. Als der Bericht tatsächlich auch in die Print-Ausgabe kam, freute mich das natürlich!

Was machst Du im Zivilberuf?

Ich bin 67 Jahre alt, in der Pension und war früher gelernter Bauzeichner, im Baugewerbe, in der Landwirtschaft und in einer Tischlerei. Das Fotografieren aber hat mich immer begleitet. Mit meinem Schwager, der auch Berufsfotograf war, konnte ich mich viel austauschen und dazulernen.

Was gefällt Dir am Regionaut-Sein?
Für mich ist das ein schönes Hobby, etwas das ich gerne mache. Jetzt in der Pension kann ich auch mehr Zeit darin investieren. Mittlerweile freue ich mich, schon viele Leser zu haben, auch auf meiner eigenen Webseite und auf Facebook. Ich informiere mich immer selbst, wann wo etwas los ist, dann fahre ich dort hin und halte es eben in Fotos und einem Bericht fest. Im Schnitt haben meine Beiträge auch immer mindestens 50 Fotos – das bei drei bis vier Beiträgen pro Woche – da kommt schon einiges zusammen. Die Regionauten sind einfach eine Möglichkeit für aktive Leser, auch selbst einmal etwas zu veröffentlichen. Das ist grundsätzlich eine gute Sache!

Was fotografierst Du zurzeit am liebsten?
Da ich in Ottnang lebe, bin ich schnell in Vöcklabrucks umliegenden Bezirken wie Ried und Grieskirchen. Es ist immer was los. Seit dem Tod meiner Frau bin ich an den Wochenenden meistens auf Fußballspielen der regionalen Vereine. Aber vor allem gefällt es mir, auf den Premieren der Salzburger Festspiele oder anderen regionalen Events Prominente zu fotografieren. Ich habe schon circa 230 Prominente in meiner „Sammlung“ – darunter Thomas Gottschalk, den König von Schweden und Hermann Maier. Ich sag immer: „Jeder sammelt etwas“, ich eben Fotos.

Hast Du abseits von Prominenten auch ein Lieblingsmotiv?
Ich finde Umzüge von Musikkapellen und Trachtenvereinen immer motivisch sehr schön, weil sie farblich abwechslungsreich und interessant sind.

Warum bist Du Regionaut?
Es passt einfach zu mir, weil ich grundsätzlich ein sehr neugieriger Mensch bin und mich Hintergründe interessieren. Außerdem bin ich ja begeistert von der Fotografie und mir gefällt auch das Berichtschreiben, auch wenn die Recherche oft viel Zeit in Anspruch nimmt.

Du bist seit 2013 Regionaut, das ist schon eine lange Zeit. Wie würdest Du Deine Erfahrungen soweit beschreiben?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Regionauten-Beiträge in den verschiedenen Bezirken unterschiedlich gut angenommen und überarbeitet beziehungsweise dann veröffentlicht werden.

Hast Du bezüglich Deiner Regionauten-Karriere auch Zukunftspläne?
Ich überlege, ob ich meine positiven und weniger guten Erfahrungen zusammenfassen soll. Ansonsten möchte ich weiter an meiner „Sammlung“ an Prominenten-Fotos arbeiten und auch neue Schwerpunkte finden und nicht immer „dasselbe“ fotografieren.

Du bist viel unterwegs. Gefällt es Dir im Innviertel, wenn Du dort bist?
Wenn ich privat einen Ausflug unternehme, schaue ich immer ob ein Event entlang der Strecke liegt. Da schaue ich dann vorbei und berichte auch darüber. Das Innviertel und die gut erhaltene Volkskultur mit Musik- und Trachtenvereinen gefällt mir gut, ich bin gern hier.

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