Von "traurig" bis "Frechheit"
Stadtpark-Zerstörung sorgt für Aufruhr in Rieder Bevölkerung
- Ein in den Bach geworfenes Schild.
- Foto: Stadtgemeinde Ried
- hochgeladen von Raphael Mayr
Das Bekanntwerden der Zerstörung im Rieder Stadtpark hat in den vergangenen Tagen in den sozialen Medien für Wirbel gesorgt. Während einige User eine Videoüberwachung fordern, wollen andere wiederum beim "Instandbringen" des Stadtparks mithelfen.
RIED. Am vergangenen Freitag veröffentlichte die Stadtgemeinde Ried Bilder einer "Spur der Verwüstung" des Stadtparks. Schmierereien, ausgerissene und im Bach versenkte Schilder, umgerissene Bäume und weitere Graffiti-"Künste" zierten das Bild des sonst familienfreundlichen und alle Rieder gedachten Parks. Während Bürgermeister Bernhard Zwielehner (ÖVP) in einer ersten Reaktion von einer "absoluten Sauerei" sprach, pflichteten ihm zahlreiche Internetuser bei. Unter mehreren Beiträgen in den sozialen Medien kommentierten die Menschen auf die vielfältigste Weise: Während sich einige bestürzt zeigten, forderten andere die Installation von Überwachungskameras, um diese Taten leichter verfolgen zu können. Wiederum andere Nutzer waren einfach nur wütend: "Wer Sachschäden in dieser Größenordnung anrichtet, handelt respektlos gegenüber der gesamten Bevölkerung. Solche Taten müssen Konsequenzen haben!"
- Foto: Stadtgemeinde Ried
- hochgeladen von Raphael Mayr
"Stadt und Bürger ziehen hier an einem Strang
Auch politische Vertreter aller Fraktionen zeigten sich fassungslos: "Diese mutwillige Zerstörung ist durch nichts zu rechtfertigen", meinte etwa Stadtrat Christian Hilpold (SPÖ). Wie Bürgermeister Bernhard Zwielehner im MeinBezirk-Gespräch am Montag berichtet, scheint die Stadt Ried mit den Bildern einen Nerv getroffen zu haben: "Wir sind wirklich dankbar für die Reaktionen der Menschen. Es zeigt uns, dass die Gemeinschaft solche Untaten nicht dudelt und verurteilt. Und genau das ist es, was wir als Gesellschaft rüberbringen müssen." Seit Bekanntwerden der Zerstörungen seien zudem Videos eingelangt, die an die zuständigen Ermittlungsbehörden weitergeleitet werden. In der Volksschule möchte die Stadt nun die Kinder mit verschiedenen Aktionen sensibilisieren, wie man mit öffentlichem Gut wie dem Stadtpark richtig umgeht. "Eine besonders tolle Sache: zwei lokale Reinigungsfirmen haben sich gemeldet, dass sie gerne beim Entfernen der Schmierereien helfen wollen", sagt Zwielehner.
Zum ursprünglichen Artikel mit allen Fotos:
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