Opfergedenken
Neues Kriegerdenkmal in Kollerschlag gesegnet

Vertreter der Bürgergarde Kollerschlag legten in Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege einen Kranz nieder.
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  • Vertreter der Bürgergarde Kollerschlag legten in Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege einen Kranz nieder.
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KOLLERSCHLAG. (hed) 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges luden Marktgemeinde, Pfarre und Bürgergarde zur Segnung des neuen Kriegerdenkmales für alle Gefallenen ein.

„1929 waren im Kircheninneren zwei Gedenktafeln angebracht worden. Diese mussten bei der Kirchensanierung 2015 weichen. Als Ersatz wurde nun das neue Denkmal nach einem Entwurf der aus der Pfarre stammenden Künstler Michael Lauss und Stefan Mittlböck-Jungwirth-Fohringer errichtet. Steinmetz war Emil Berlinger aus Waldkirchen“, berichtete Bürgermeister Franz Saxinger. Die Gesamtkosten betrugen 25.000 Euro. 93 Namen von Gefallenen aus der Pfarrgemeinde sind auf den Tafeln verewigt. Alles Einzelschicksale von Personen, die an der Front gestorben sind, ihre Familien zurückgelassen haben und deren Lebenspläne unvollendet blieben. Pfarrer Laurenz segnete das Denkmal: „Es soll auch ein Mahnmal für alle sein, um sich für ein friedliches Miteinander einzusetzen“.

Chance für Frieden

Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner erinnerte an die Grauen der beiden Weltkriege. In der EU sieht sie die Chance auf ein friedliches Europa. Sie würdigte die Verdienste des Heimatvereins und der Topothekare bei der Aufarbeitung historischer Ereignisse. Landtagsabgeordneter Georg Ecker (ÖVP) sagte: „Seit 24 Jahren gehört Österreich der EU an, sie ist Garant für Frieden und die guten Beziehungen zu unseren Nachbarländern“.

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