Sarnierungsbedürftige Gebäude
Schulen sollen zusammengelegt werden

Direktorin Ulrike Eberhart, Bürgermeister Heinz Kobler, Direktor Johannes Kobler, Direktorin Maria Höfler, Bürgermeister Thomas Bogner, Direktor Dirk Andreas und Bürgermeister Andreas Lindorfer.
  • Direktorin Ulrike Eberhart, Bürgermeister Heinz Kobler, Direktor Johannes Kobler, Direktorin Maria Höfler, Bürgermeister Thomas Bogner, Direktor Dirk Andreas und Bürgermeister Andreas Lindorfer.
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Die Bildungsregion Rohrbach-Berg, Oepping und Arnreit planen eine Zusammenlegung der drei Volksschulen. Die Entscheidung, ob dieses Vorhaben umgesetzt wird, soll dann im Juli fallen.

ROHRBACH-BERG, OEPPING, ARNREIT (srh). Die Volksschulen in Rohrbach-Berg, Arnreit sowie Oepping sind stark sarnierungsbedürftig. Da die Umsetzung des Pflichtschulcampus in Rohrbach-Berg bevorsteht, überlegen die Bürgermeister der Gemeinden, die drei Volksschulen im neuen Campus zu vereinen. Mit dem Bau des neuen Schulcampus soll schon kommenden Winter begonnen werden. Der Bezug wird voraussichtlich im Herbst 2022 oder im Frühjahr 2023 möglich sein. Bei einer Zusammenlegung der Volksschulen könnten mehr als zwei Millionen Euro eingespart werden. "Da es sich um ein Kooperationsprojekt handelt, gibt es vom Land OÖ außerdem eine höhere Förderung", betont Rohrbach-Bergs Bürgermeister Andreas Lindorfer.

Emotionale Punkte nicht vergessen

"So schön die finanziellen Vorteile auch sein mögen, darf die emotionale Seite nicht vergessen werden", sind sich die drei Bürgermeister einig. Schließlich wird durch die Schulen auch der Ortskern belebt. Thomas Bogner, Bürgermeister von Oepping und Heinz Kobler, Bürgermeister von Arnreit haben Bedenken, dass auch das örtliche Geschehen beeinflusst wird. Es gehe unter anderem um das Vereinsleben, um die Nachnutzung der Gebäude und den Turnsaal. "Es gibt viele Faktoren zu berücksichtigen, aber wir müssen uns den Prozess trotzdem stellen und es darf dabei nichts auf der Strecke bleiben. Wir müssen uns intensiv damit beschäftigen, um eine gute Entscheidung treffen zu können. Es ist ein Schritt, der die Weichen für die nächsten 30 Jahre stellt", erklärt Kobler. Der Oeppinger Bürgermeister sieht dies genauso. Es werde eine offene Diskussion mit allen Beteiligten geben. "Alle drei Gemeinden und vor allem die Kinder sollen als Gewinner dieses Projektes hervorgehen", betont der Rohrbach-Berger Bürgermeister.

Eine Lösung, die für alle passt

Die Schulleiterinnen Ulrike Eberhart von der Volksschule Arnreit und Maria Höfler von der Volksschule Oepping stehen dem Projekt ebenfalls offen gegenüber. "Es muss eine Lösung geben, die für alle passt", sagen die beiden. Sie sind aber überzeugt, dass auch Kleinschulen viele Vorteile bringen. "Kleinschulen sind qualitativ vorne dabei. Die Kinder werden individuell gesehen. Die Lehrer arbeiten stark zusammen und können schnell reagieren", so Höfler. Sie merkte an, dass große Klassen- und Bewegungsräume wichtig sind, um gesundes Lernen zu ermöglichen. Die Schulleiter der Neuen Mittelschule in Rohrbach-Berg sehen das Konzept grundsätzlich positiv.
Bis Juli wird eine Entscheidung fallen, ob diese Projekt dann umgesetzt wird.

Kindergärten sollen bestehen bleiben

Alle Kindergärten in den drei Gemeinden sollen weiterhin bestehen. Anzudenken wäre hier eventuell ein Gemeindekindergartenverband.

Autor:

Sarah Schütz aus Rohrbach

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