GesundheitsRundschau
Richtig betten für einen gesunden Schlaf

Tobias und Sabrina Märzinger haben sich für ein erquickendes Schläfchen zurechtgebettet.
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  • Tobias und Sabrina Märzinger haben sich für ein erquickendes Schläfchen zurechtgebettet.
  • Foto: Allround Matratzen und Zubehör
  • hochgeladen von Helmut Eder

Entscheidend für einen guten Schlaf ist es, den Körper in seiner natürlichen Lage optimal zu betten. Welche Faktoren ausschlaggebend sind, verrät Schlafberater Martin Märzinger von der Firma Allround Matratzen und Zubehör.

ROHRBACH-BERG (hed). „Ein und dieselbe Matratze passt für jeden, ist eine gängige Meinung. Das ist so, als ob es die eine Hose gäbe, die für jeden geeignet ist“, erklärt Schlafberater Martin Märzinger „Guter Schlaf bedeutet, dass der Körper in seiner natürlichen Lage optimal gebettet wird und dadurch entspannen kann.“ Die Wirbelsäule sei der „zentrale Schlüssel“. „Kommt es zu unnatürlichen Krümmungen oder Verdrehungen, entstehen mit der Zeit Verspannungen und damit Schmerzen.“ Dabei mache es ein Unterschied, ob der Schläfer auf dem Rücken, seitlich oder gar auf dem Bauch liegt. „Männer haben meist breitere Schultern, Frauen sind in der Taille schmaler, wodurch die Hüfte Probleme bereiten kann“, ergänzt er: „Ziel ist es, diese exponierten Bereiche zu entlasten.“

Form, Größe und Gewicht berücksichtigen

Oft hört Märzinger in Beratungsgesprächen von älteren Menschen die Aussage: „Ich bin bisher hart gelegen, jetzt halte ich es nicht mehr aus.“  Zu hartes Liegen resultiert in Verspannungen. Jüngere gleichen das im Schlaf meist gut aus, in dem sie sich oft drehen. Das geschehe unbewusst bis zu 300-mal pro Nacht, lasse aber mit zunehmendem Alter nach. Märzingers Fazit: „Weder zu hart noch zu weich sondern angepasst ist hier goldrichtig." Die Körperform, Größe und das Gewicht sind zu berücksichtigen. Entscheidend für optimalen Schlaf ist auch der richtige Betteinsatz. Märzinger dazu: „Wenn dieser nicht richtig stützt, hängt die beste Matratze einfach durch.“ Allergiker benötigen überdies eine Hygieneausrüstung: „Die Matratze bleibt milbenfrei und die Schlafqualität wird verbessert.“ Ein passendes Kissen sei dann noch das „i-Tüpfelchen: „Ein Nackenkissen kann die Lage deutlich verbessern, für 'Wurschtler' gibt es andere Lösungen“, verrät der Experte. Oft ist auch Überhitzung und damit übermäßiges Schwitzen ein Thema. Belüftete Matratzen und kühlende Unterbetten sind hier eine Lösung. „Ist ein Körper zu warm eingepackt führt das zu oft extremen Kopfschweiß und zu einer angestrengten Atmung, die Kraft kostet und die Schlafqualität beeinträchtigt." Entsprechende Bettdecken und Bezüge seien hier entscheidend. „Wie man erkennen kann, ist optimaler Schlaf ein ganzheitliches Aufgabengebiet. Bei einer fachlichen Beratung kann man sich einen kleinen Überblick über die eigene Situation verschaffen“, lädt er zum Vorbeikommen ein.

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