Kein Fleischkonsum
Diese grünen Gerichte passen perfekt zum Gründonnerstag
- Der Gründonnerstag kündigt das Osterfest an.
- Foto: pixabay / AG-Pics
- hochgeladen von Sabrina Moriggl
Der Gründonnerstag macht deutlich – die Osterfeierlichkeiten kündigen sich an. An diesem Tag wird traditionellerweise in Salzburg kein Fleisch gegessen. Warum das so ist, erfährst du hier.
SALZBURG. Eins vorweg – jeder Mensch bestimmt für sich alleine, ob er am Gründonnerstag Fleisch isst oder nicht.
Doch bei vielen Menschen, gerade bei christlichen und gläubigen Menschen, wird am Gründonnerstag kein Fleisch zubereitet. Gilt der Gründonnerstag doch als Beginn der wichtigsten Tage im Kirchenjahr: Leiden, Tod und Auferstehung Jesu.
Zwei zentrale Zeichen stehen an diesem Tag im Mittelpunkt: das gemeinsame Mahl und die Fußwaschung als Symbol für dienende Nächstenliebe.
Das kommt Gründonnerstag auf den Tisch
Obwohl Fleisch essen am Gründonnerstag per Gesetz nicht verboten ist, verzichten dennoch viele Salzburgerinnen und Salzburger freiwillig darauf. Ein beliebtes Essen am heutigen Tag ist Cremespinat, oft in Kombination mit Spiegelei und Kartoffeln – ein klassisches Gericht, das in ganz Österreich gern gegessen wird.
Am Gründonnerstag war es früher üblich, eine Suppe aus verschiedenen jungen Frühlingskräutern zuzubereiten, die als „Neunkräutersuppe“ bekannt ist. Die frischen Zutaten standen symbolisch für das Ende des Winters und den Neubeginn der Natur. Gleichzeitig spiegelt das traditionelle grüne Gericht die Erwartung und Freude auf den Frühling sowie das nahende Osterfest wider. In Salzburg lässt sich am Gründonnerstag auch eine Bärlauchsuppe zubereiten, denn der Bärlauch sprießt in vielen Bezirken.
Weitere Beiträge aus Salzburg findet ihr >>hier<<
Mehr von Sabrina Moriggl liest du >>hier<<
Aktuelle Nachrichten aus Salzburg auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.