Take the A-Train
Festival zieht 2027 vom Herbst in den Frühling
- Festival verbindet Kultur mit urbanem Raum: Jürgen Vonbank (links) und Andreas Neumayer organisieren das "Take the A-Train".
- Foto: Georg Kritsch
- hochgeladen von Lisa Gold
Das "Take the A-Train"-Festival bespielt heuer zwischen zehnten und 13. September bei rund 25 Events mehrere Orte, darunter auch durchaus ungewöhnliche Spielstätten. Für das kommende Jahr 2027 gibt es eine wesentliche Neuerung: erstmals wird das Festival nicht im September, sondern im April stattfinden.
SALZBURG. Was als kleines Stadtteilprojekt begonnen hat, ist in seiner mittlerweile zwölften Auflage ein fester Bestandteil in der Gegend rund um den Salzburger Hauptbahnhof und in der Elisabeth-Vorstadt.
Perspektiven auf den Stadtteil
Das "Take the A-Train"-Festival bespielt heuer zwischen zehnten und 13. September bei rund 25 Events mehrere Orte, darunter auch durchaus ungewöhnliche Spielstätten.
"Wir sehen das Festival auch als kulturellen Begegnungsraum. Durch außergewöhnliche Spielstätten werden auch neue Perspektiven auf den Stadtteil eröffnet",
sagen Jürgen Vonbank - er ist auch Geschäftsführer und künstlerischer Leiter des Salzburger "Jazzit" - und Andreas Neumayer, die das Festival gemeinsam kuratieren.
- Das Festival "Take the A-Train" bespielt den Stadtteil Elisabeth-Vorstadt.
- Foto: Lisa Gold
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Musikalisch versteht sich das "Take the A-Train" als genreübergreifend und als Plattform für aktuelle Musikformen und interdisziplinäre Kunstansätze.
"Wir versuchen jedes Jahr eine gute Mischung aus internationalen Künstlerinnen und Künstlern und aus der lokalen Szene zu schaffen. Bekannte, etablierte Namen treffen auf Neuentdeckungen",
lassen Vonbank und Neumayer wissen.
Bei den Locations setzt man auf den Bahnhofsvorplatz, das Jazzit, das Haus Elisabeth der Caritas, das arte Hotel, Carla Velorep, das Hotel Hohenstauffen und die Tanzschule Seifert oder das Bewohnerservice Elisabeth-Vorstadt. Ergänzt wird das Konzertprogramm durch Rooftop-Konzerte, verschiedene Formate am Bahnhofsvorplatz sowie Kooperationen mit lokalen Kultur- und Sozialinitiativen. "Eröffnet wird das Festival über den Dächern der Stadt mit Rooftop-Sessions auf der Dachterrasse des arte-Hotels. Den Abschluss unseres Festivals bildet wieder das Sonnenaufgangskonzert in der Tanzschule Seifert", so Vonbank.
- Festival verbindet Kultur mit urbanem Raum: im Bild Andreas Neumayer.
- Foto: Georg Kritsch
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Neuer Termin im April 2027
Zum offenen Treffpunkt des Festivals wird der Bahnhofsvorplatz: verschiedene öffentliche Veranstaltungen oder Formate wie "Turn Table Tennis" sollen zum Mitmachen abseits der klassischen Konzertformate einladen. So will man auch ein vielfältiges Publikum ansprechen. "Junge und ältere Menschen, Familien, auch Passanten oder Pendler, die spontan vorbeikommen, gehören zu unserem Publikum. Aber auch jene, die extra aus Wien zu einem der Konzerte anreisen", gibt Vonbank einen Einblick.
Für das kommende Jahr 2027 gibt es eine wesentliche Neuerung: erstmals wird das Festival nicht im September, sondern im April stattfinden. Dies habe mehrere Gründe, wie Vonbank und Neumayer erklären.
"Im Herbst gibt es ohnehin ein sehr dichtes Programm in Salzburg, zudem merken wir, dass gerade Studierende, die stark zu unserer Zielgruppe zählen, Anfang September oft noch nicht in Salzburg sind. Da erhoffen wir uns durch den neuen Termin im April eine Verbesserung, um neue Publikumsschichten anzusprechen und langfristig nachhaltige Strukturen für die kommenden Jahre zu schaffen",
betonen die beiden.
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