Gebäudesanierung Tipps
Alte Bausubstanz nutzen – So sparst du CO2 und senkst Kosten
- Mit "Billy up" entstehen im Re-Use-Verfahren 36 Wohnungen, in 16 Einheiten wurden mit einem Roboter gedruckte Nasszellen aus Beton verbaut.
- Foto: Salzburg Wohnbau
- hochgeladen von Lisa Gold
Mit dem Wohnprojekt "Billy up" zeigt die Salzburg Wohnbau an der Salzach, wie moderner Wohnbau durch den Erhalt bestehender Bausubstanz und den Einsatz von innovativem 3D-Betondruck die Umwelt schont und Kosten spart.
SALZBURG. Kostengünstig wohnen und Ressourceneinsparung bei der Erbauung – für viele Bauheeren und Mieter oder Eigentümer klingt das erstrebenswert. Das Projekt "Billy up" der Salzburg Wohnbau in der Billrothstraße setzt hier an.
In der Stadt Salzburg entstehen 36 neue Wohnungen. Bei 16 Einheiten werden die Nasszellen aus Beton im 3D-Druckverfahren gefertigt. Besonderheit des Projekts: Die Salzburg Wohnbau setzt nicht auf Abriss, sondern auf die Revitalisierung des Bestandsgebäudes und verbindet bestehende Bausubstanz mit moderner 3D-Druck-Technologie.
Alte Bausubstanz zu erhalten kann sich lohnen
Durch den Erhalt der alten Bausubstanz sparen die Verantwortlichen beim Projekt mehr als 1.000 Tonnen CO₂ ein. Dies schont das Klima und schützt wertvolle Ressourcen.
Daran erkennst du, ob die alte Bausubstanz noch gut ist:
- Keine großen Risse in tragenden Wänden oder Decken sichtbar.
- Wände und Keller sind trocken, ohne starke Feuchtigkeit oder Schimmel.
- Holzbauteile zeigen keine Fäulnis oder starken Schädlingsbefall.
- Tragende Bauteile wirken stabil, ohne starke Verformungen oder Setzungen.
Wer eine alte Baussubstanz nutzt und diese erhalten möchte darf sich freuen. Denn es entsteht beim bauen weniger Abfall und es werden deutlich weniger neue Rohstoffe benötigt. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist, dass die bereits im Gebäude gebundene Energie und das sogenannte „graue CO₂“ erhalten bleibt. Die Sicherheit, ob du die alte Bausubstanz erhalten kannst erhältst du durch die Prüfung eines Statiker oder Statikerin sowie Bausachverständige.
Premiere mit dem 3D-Drucker
Es ist eine Salzburg Premiere. Fachleute setzen bei sechzehn Wohnungen des Projekts die Nasszellen im 3D-Druck aus Beton.
Diese Methode bringt entscheidende Vorteile für den Bauprozess, denn der Druck ist präzise und benötigt so weniger Material. Dadurch sinkt der Müll auf der Baustelle auf ein Minimum. Ein Vorteil liegt auch in der Geschwindigkeit, denn die vorgefertigten Module beschleunigen den Bauprozess und sind robust, wodurch eine hohe Lebensdauer geschaffen wird.
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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
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