Energiesparen
Keine Heizschwammerl beim "Hellbrunner Adventzauber"

- Veranstalter Stephan Gassner verzichtet beim heurigen „Hellbrunner Adventzauber” auf „Stromfresser” wie Heizschwammerl
- Foto: Neumayr
- hochgeladen von Lisa Gold
Der "Hellbrunner Adventzauber" findet in diesem Jahr von 17. November bis 24. Dezember statt. Die Veranstalter setzen auch hier auf Energiesparen.
SALZBURG. Die Aufbauarbeiten für den "Hellbrunner Adventzauber" sind bereits in vollem Gange, wie Veranstalter Stephan Gassner berichtet.
Weniger Lichterketten, keine Heizschwammerl
Aufgrund der aktuellen Energiesituation wolle man heuer durch verschiedene Maßnahmen 20 Prozent Strom einsparen. „Wir dekorieren weniger Bäume mit Lichterketten und werden die Christbaumbeleuchtungen erst mit der Dämmerung – so gegen 16 Uhr – einschalten. Bisher haben wir das Licht schon um 13 Uhr aufgedreht. Allein das spätere Einschalten bringt fünf Prozent Stromersparnis", sagt Gassner.
Erhebliches Einsparungspotenzial ergibt sich vor allem durch den Verzicht auf Heizstrahler, schildert Gassner: „Die Heizschwammerl sind wahre Stromfresser und daher werden wir in diesem Jahr keine aufstellen. Damit sparen wir noch einmal etwa 15 Prozent Strom."

- Aufgrund der aktuellen Energiesituation wolle man beim "Hellbrunner Adventzauber" heuer durch verschiedene Maßnahmen 20 Prozent Strom einsparen
- Foto: Markus Schlögl
- hochgeladen von Lisa Gold
Bereits in den Jahren davor hat man in Hellbrunn begonnen, die Beleuchtungen nach und nach auf LED umzustellen. Derzeit werden bei 90 Prozent der Beleuchtungskörper verbrauchsarme LED-Lampen eingesetzt. Alle Aussteller würden ausschließlich LED-Lampen und Infrarot-Heizungen an ihren Ständen verwenden, betont der Veranstalter. So habe man in Hellbrunn den Stromverbrauch bereits im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent verringern können.
Auch in der Salzburger Altstadt wird die Weihnachtsbeleuchtung eingeschränkt:



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