Politik hautnah erleben
Kinder in Salzburg regieren ihre eigene Stadt
- Die Kinderstadt-Regierung von Mini-Salzburg besuchte den Salzburger Gemeinderat.
- Foto: Stadt Salzburg/Wildbild
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Im Gemeinderat trafen die "Kinderstadt-Politiker" auf Bürgermeister Bernhard Auinger, die Stadtregierung und die übrigen Stadtpolitiker. Zudem erhielten sie Einblick in die kommunalpolitische Arbeit in der Stadt Salzburg.
SALZBURG. Ein Bürgermeistertreffen der besonderen Art gab es am Mittwoch, 15. Juli 2026, im Salzburger Gemeinderat: Der 13-jährige Bürgermeister der Kinderstadt "Mini-Salzburg", Valentin, und die 14-jährige Vizebürgermeisterin Lamar besuchten gemeinsam mit Mitgliedern ihrer Stadtregierung die Sitzung des echten Salzburger Gemeinderats. "Mini Salzburg" findet derzeit ja im Salzburger Volksgarten statt.
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Kinder erfahren, wie eine Stadt funktioniert
Im Gemeinderat trafen die "Kinderstadt-Politiker" auf Bürgermeister Bernhard Auinger, die Stadtregierung und die übrigen Stadtpolitiker. Zudem erhielten sie Einblick in die kommunalpolitische Arbeit in der Stadt Salzburg. Erst am Vortag war in Mini-Salzburg eine neue Stadtregierung gewählt worden. Neben Bürgermeister und Vizebürgermeisterin gehören ihr auch Stadtsekretärinnen und Stadtsekretäre sowie ein Finanzminister an. Bereits 112 Anträge wurden in der Kinderstadt beantwortet.
- Die Kinderstadt-Regierung von Mini-Salzburg besuchte den Salzburger Gemeinderat.
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Mini-Salzburg findet bereits zum zwölften Mal statt und zählt zu den größten bildungspolitischen Experimenten seiner Art. Die Kinder übernehmen dort selbstständig Aufgaben und erfahren, wie eine Stadt funktioniert.
Für die SPÖ-Gemeinderätin Sade Soyoye sei das Projekt "weit mehr als ein Ferienprogramm. Kinder erlebten Partizipation und Mitgestaltung und lernten, dass ihr eigenes Handeln etwas verändern könne", so Soyoye.
- Die Kinderstadt-Regierung von Mini-Salzburg besuchte den Salzburger Gemeinderat.
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Cornelia Plank von der KPÖ meinte, dass "alle Kinder zur Kinderstadt beitragen könnten und großer Wert auf Gleichberechtigung gelegt werde. Strukturelle Ungleichheiten sollten dort möglichst keinen Platz haben", so Plank. Für Dzana Schütter (Bürgerliste) ist Mini-Salzburg "eine eigene kleine Welt", die den Kindern gehöre. Die Erfahrungen, die Kinder dort sammelten, begleiteten sie weit über die eigentliche Kinderstadt hinaus, so Schütter.
Die ÖVP-Klubobfrau Delfa Kosic betonte, dass in Mini-Salzburg gesellschaftlicher Zusammenhalt vermittelt werde. "Die Kinder lernten, wie Entscheidungen entstehen, weshalb Regeln wichtig sind und dass jede und jeder etwas beitragen könne. Gleichzeitig würden Fähigkeiten in den Bereichen Digitalisierung, Medienkompetenz, Arbeit und Lernen gestärkt", so Kosic.
- Die Kinderstadt-Regierung von Mini-Salzburg besuchte den Salzburger Gemeinderat.
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Renate Pleininger von der FPÖ bezeichnete Mini-Salzburg als "echtes Zukunftslabor. Die Kinder erlebten dort konkret, was Arbeit, Lohn und die Verteilung von Ressourcen bedeuteten." Lukas Rupsch (Neos) hob "das Prinzip des eigenständigen Verwaltens und Gestaltens hervor." Für Christoph Ferch (Salz) können die Kinder in Mini-Salzburg Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und wirtschaftliches Denken entwickeln.
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