Sichere Radwege
So soll der Radverkehr in der Stadt gestärkt werden
- Bis 2030 soll der Anteil an Radfahrten in der Stadt auf 30 Prozent steigen. Derzeit liegt dieser bei fast 24 Prozent. Das Projekt "S-bike" ist ein Teil der Initiative "Salzburg verbinden"
- Foto: Symbolfoto: Stadt Salzburg/Alexander Killer
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Neben dem neuen S-Bike gibt es ein Bündel an Maßnahmen, um den Radverkehr in der Stadt zu verbessern. Vor allem die Sicherheit der Radwege hat dabei oberste Priorität.
SALZBURG. Bis zum Jahr 2030 soll der Anteil an Radfahrten in der Stadt Salzburg auf 30 Prozent steigen. Derzeit liegt dieser bei fast 24 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es ein breites Bündel an Maßnahmen, um die Radinfrastruktur und das Radwegenetz so weit zu verbessern, dass mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen.
Zentrale Knotenpunkte in der Stadt
Ein zentraler Baustein dafür soll das neue Fahrradverleihsystem "S-Bike" sein, das am 17. August startete. In einem ersten Schritt stehen rund 200 S-Bikes zur Verfügung. Bis Ende des Jahres sollen dann alle 65 Stationen und mehr als 600 Räder nach und nach in Betrieb genommen werden. Die Standorte befinden sich an zentralen Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs und in der Nähe von stark frequentierten Plätzen im Stadtgebiet, etwa an Bahnhöfen/S-Bahn-Stationen und Uni-Standorten sowie in der Innenstadt und den Stadtgrenzen.
"Die erste und letzte Meile ist oft der entscheidende Faktor, ob der Umstieg zum öffentlichen Verkehr gelingt. Mit der Einführung von S-bike schaffen wir nun einen weiteren wichtigen Schritt, um der Salzburger Bevölkerung einen umfangreichen Mobilitätsmix zur Verfügung zu stellen",
betont Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll.
- S-bike-Fahrt in Salzburg. In einem ersten Schritt stehen rund 200 S-bikes zur Verfügung. Bis Ende des Jahres sollen dann alle 65 Stationen und mehr als 600 Räder nach und nach in Betrieb genommen werde.
- Foto: Salzburg Verkehr
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Die Fahrräder können an fixen Stationen ausgeliehen und nach der Fahrt an jeder beliebigen Station zurückgegeben werden. Sämtliche Abläufe - vom Suchen und Auswählen der einzelnen Stationen über die Buchung bis zur Rückgabe der S-Bikes - erfolgen über eine App. Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl sieht darin vor allem für
"jene, die nicht ohnehin jeden Weg mit dem Fahrrad zurücklegen ein Angebot. Für Menschen, die flexibel und unkompliziert eine Strecke mit dem Fahrrad fahren wollen",
so Dankl. Langfristig ist eine Erweiterung auf bis zu 100 Standorte in der Stadt Salzburg vorgesehen, auch weitere Stationen in den Umlandgemeinden sind in Planung.
- Mit der neuen Radstrategie 2030+ und einem mehrjährigen Radnetzausbauprogramm soll der Anteil der Radfahrten bis 2030 auf 30 Prozent steigen.
- Foto: Stadt Salzburg/Alexander Killer
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Viele weitere Maßnahmen geplant
Neben dem Fahrradverleihsystem sollen zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs in der Stadt Salzburg beitragen, erklärt Dankl. Vor allem die Sicherheit spielt dabei eine zentrale Rolle, Gefahrenstellen zu entschärfen stehe daher ganz oben auf der Prioritätenliste.
"Verbreiterungen bestehender Wege, sichere Querungen und baulich getrennte Radwege sind hier zu nennen. Das betrifft natürlich die Gaswerkgasse, aber auch im südlicheren Teil der Stadt den Josef-Moosbrucker-Weg, der vielfach als Schulweg genutzt wird sowie in der Lexengasse. Auch bei der Verbindung vom Bahnhof zur Salzach hinunter wollen wir eine durchgängige Radverbindung schaffen. Das soll 2027 fertiggestellt sein. Im Bereich der Franz-Josef-Straße sind große Teile bereits fertig, hier wurden breitere Radwege geschaffen, die mehr Sicherheit bieten",
so Dankl.
- Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl
- Foto: Stadt Salzburg/Wildbild/Rohrer
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Hinzukommt die Entschärfung von kleineren Gefahrenstellen, etwa bei der Kreuzung Karl-Höller-Straße und Leopoldskroner Allee, dieser Bereich soll übersichtlicher und sicherer gestaltet werden. "Worauf wir heuer verstärkt ein Augenmerk legen wollen ist die Optimierung der Schneeräumung im Winter auf den Radwegen, um so auch in der kalten Jahreszeit den Anteil an Radfahrerinnen und Radfahrern zu erhöhen", ergänzt Dankl.
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