Welt-Feuchtgebietstag 2026
55 Jahre Engagement zum Schutz der Moore
- In Österreich wurden 26 international bedeutende Feuchtgebiete ausgewiesen.
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Am 2. Februar 1971 wurde im iranischen Ramsar das erste internationale Übereinkommen zum Schutz von Feuchtgebieten unterzeichnet. Seit 1997 wird dieses Datum weltweit als Welt-Feuchtgebietstag begangen und macht auf die große ökologische Bedeutung dieser Lebensräume aufmerksam.
SALZBURG. Österreich ist der Ramsar-Konvention seit 1983 beigetreten – und damit auch das Bundesland Salzburg. Seither wurden österreichweit 26 international bedeutende Feuchtgebiete ausgewiesen.
Ein Motto für die ganze Welt
Der Welt-Feuchtgebietstag steht heuer unter dem Motto, Feuchtgebiete als gemeinsames kulturelles und natürliches Erbe zu bewahren. In Salzburg wie auch bundesweit haben der Schutz und die nachhaltige Nutzung von Mooren, Auen und Fließgewässern einen hohen Stellenwert.
- In Salzburg wie auch bundesweit haben der Schutz und die nachhaltige Nutzung von Mooren, Auen und Fließgewässern einen hohen Stellenwert.
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Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft bündelt zentrale Zuständigkeiten und setzt gemeinsam mit den Bundesländern gezielte Maßnahmen zur Wiederherstellung von Feuchtgebieten um. Bereits in den 1990er-Jahren wurden eine nationale Feuchtgebietsstrategie sowie darauf aufbauend eigene Strategien für Auen und Moore entwickelt, die auch für den Schutz der Feuchtgebiete in Salzburg eine wichtige Grundlage bilden.
Lösungen und Impulse
Neue Impulse setzt das Projekt „LIFE AMooRe“, das als größtes Moorschutzprojekt Österreichs Bund, Bundesländer und weitere Partner vereint. Der Fokus liegt auf der Restaurierung, dem Wissenstransfer und der Bewusstseinsbildung. Zusätzlich zu diesem Projekt gibt es den „Auen-Dialog“, der gemeinsam mit dem Naturschutzbund Österreich konkrete Lösungen für den Schutz heimischer Auenlandschaften ausarbeitet – auch mit Blick auf alpine und voralpine Regionen wie Salzburg.
- Seit 1997 wird am zweiten Februar weltweit als Welt-Feuchtgebietstag begangen und macht auf die große ökologische Bedeutung dieser Lebensräume aufmerksam.
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Früh übt sich
Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Durch das Projekt „Let's Flow Together“ werden junge Menschen aktiv in den Schutz und die Revitalisierung der Feuchtgebiete eingebunden. So entwickeln die Jugendlichen und Kinder ein größeres Bewusstsein für die Bedeutung der Feuchtgebiete für Natur, Klima und Umwelt. Dieses Projekt wurde 2025 mit dem „Neptun-Staatspreis für Wasser“ in der Kategorie Wasserbildung ausgezeichnet.
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