Dialog 2019
80 Prozent der Migranten fühlen sich bei uns daheim

Der Salzburger Weg der Integration Dialog 2019: Wolfgang Schick (Referat Jugend, Generationen, Integration), Landesrätin Andrea Klambauer und Projektleiter Franz Neumayer Wolfgang.
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  • Der Salzburger Weg der Integration Dialog 2019: Wolfgang Schick (Referat Jugend, Generationen, Integration), Landesrätin Andrea Klambauer und Projektleiter Franz Neumayer Wolfgang.
  • Foto: Land Salzburg/Monika Rattey
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Das Dialogjahr 2019 zum Thema Integration geht zu Ende.  Die Präsentation der Erkenntnisse erfolgt am 4. Dezember im Landtag.

SALZBURG. Seit einem Jahr redet Salzburg im Rahmen des Schwerpunktjahres "Dialog 2019" über Integration. "Und wir haben dabei viel gelernt", sagt Integrationslandesrätin Andrea Klambauer. „Die Frage der Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft führt zu intensiven gesellschaftlichen Debatten, in welche Richtung sich unser Land entwickeln soll. Das Jahr hat viele schöne Begegnungen hervorgebracht und uns einige wichtige Erkenntnisse und neue Ideen geliefert.“

3.000 Menschen erreicht

Über 70 Veranstaltungen haben im Bundesland stattgefunden an denen rund 3.000 Personen teilgenommen haben. Themen waren Bildung, Frauen- und Arbeitsmarktpolitik, Freizeit, Schule, Kultur und mehr. "Wir haben gesehen, dass das Thema Integration viele andere Themenfelder aufmacht – Hass im Netz zum Beispiel", sagt Landesrätin Klambauer anlässlich der Abschlusstage.

Andrea Klambauer: "Das Dialog-Jahr 2019 geht zwar zu Ende, aber der Dialog soll nicht zu Ende sein." 

Daher präsentierten Projektteams am Abschlusstag die wichtigsten Erkenntnisse ihrer Arbeit. Gemeinsam mit Landtagsabgeordneten und Bürgermeistern wird diskutiert, wie Integration in Salzburg zukunftsfit gemacht werden kann. 

Bei den Abschlusstagen wurden auch die Bilder der Wanderausstellung gezeigt.
  • Bei den Abschlusstagen wurden auch die Bilder der Wanderausstellung gezeigt.
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Kinder nicht nach Alter einschulen

Das Projektteam Schule und Bildung forderte abschließend eine Vereinheitlichung bei der Zuständigkeit des Themas Integration im Bildungsbereich und wies auf das Problem hin, dass Kinder von Asylwerbern immer noch nach ihrem Alter in die Schulstufen eingeteilt würden, nicht nach ihrem sprachlichen Vermögen.

Kopftücher als Hemmschuh

Die Arbeitsgruppe "Frauen im Spannungsfeld zwischen Ressourcen und Diskriminierung" wies darauf hin, dass Kopftücher immer noch ein Hemmschuh für Integration seien. Außerdem wurde gefordert, Behörden auf den richtigen Umgang mit Frauen mit Migrationshintergrund zu schulen. 

Das Dialog-Jahr 2019 in Bildern.

Direkten Zusammenhang von Integration und Erwerbstätigkeit

Professor Wolfgang Aschauer von der Universität Salzburg präsentierte seine Studie über Integration in der Stadt Salzburg und wies auf den direkten Zusammenhang von Integration und Erwerbstätigkeit hin. Erfreulich sei die Tatsache, dass sich 80 Prozent der Migranten bei uns daheim fühlen würden. 

Die Empfehlungen aus den Workshops werden am 4. Dezember in eine gemeinsame Sitzung von Salzburger Bürgermeistern und Landtagsabgeordneten beim Format "Landtag Aktuell" eingereicht. Dort wird auch der finale Bericht von Dialog 2019 präsentiert wird.

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Autor:

Julia Hettegger aus Salzburg

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