Elfter Kothgasser-Preis
Diplomarbeiten durch Erzdiözese Salzburg geehrt
- v.l.n.r.: Markus Hammer (Fachinspektor, Amt für Schule und Bildung der Erzdiözese),Bildungsdirektor Rudolf Mair, Preisträgerin Julia Santner, Elias Schratl, Marvin Promegger, Arno Prodinger, Weihbischof Hansjörg Hofer, Erwin Konjecic (Direktor, Amt für Schule und Bildung der Erzdiözese).
- Foto: Erzdiözese Salzburg (eds)/hna
- hochgeladen von Anna Wallner
Erzbischof Alois Kothgasser war eine prägende Persönlichkeit der Kirche und hat sich zeit seines Lebens für junge Menschen eingesetzt. Der nach ihm benannte Preis wird bereits zum elften Mal an Schülerinnen und Schüler in Salzburg verteilt, die im katholischen Religionsunterricht eine herausragende Diplomarbeit oder Vorwissenschaftliche Arbeit verfasst haben.
SALZBURG. Sechs Jurymitglieder entscheiden, wer den Preis schlussendlich bekommt. Dabei wird sowohl auf die allgemeine Qualität der Arbeit als auch auf die Relevanz des Themas, die Lösungsansätze und vieles mehr geachtet. Ausgezeichnet wurden fünf Schülerinnen und Schüler aus der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) Saalfelden und dem Multiaugustinum Sankt Magareten.
Zwei Diplomarbeiten ausgezeichnet
Am Nachmittag des 21. April 2026 wurde der elfte Kothgasser Preis an die fünf Siegerinnen und Sieger im Bildungszentrum Campus Borromäum vergeben. Ausgezeichnet wurde die Diplomarbeit „Gedenkkapelle, Unterspielbichlhof“ von Elias Schratl und Marvin Prommegger aus der HTL Saalfelden sowie „Mindset - (Mindset-Karten)“ von Victoria Binggl, Arno Prodinger und Julia Santner vom Multiaugustinum St. Magareten.
Beide Arbeiten haben völlig unterschiedliche Ansätze, behandeln unterschiedliche Themen und legen den Fokus auf andere Bereiche. Aufgrund dessen betont die Jury, dass es keine Reihung der Arbeiten gibt. Beide sind zu unterschiedlich, um sie miteinander zu vergleichen und sind daher gleichwertig ausgezeichnet worden.
Religionsunterricht an Salzburgs Schulen
Der Preis zeichnet natürlich vorwiegend die Leistung der Schülerinnen und Schüler und ihre Arbeiten aus. Allerdings erinnert er auch an die Bedeutung des Religionsunterrichts als Raum für Orientierung, Fragen und kreative Lösungsansätze. Übergeben wurde der Preis von Weihbischof Hansjörg Hofer in Anwesenheit einiger Ehrengäste und Vertreterinnen und Vertretern der beiden Schulen.
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