Besonderes Format
Kultur und Yoga auf der Festung – so entdeckst du Salzburg neu
- Die Yogalehrerin und Kommunikationsfachfrau Martina C. Trummer erläutert, dass Yoga Mittel zum Zweck sei, damit man einen anderen Zugang eröffnet: ,, Yoga ist dabei nicht Selbstzweck, sondern eröffnet einen anderen Zugang - ruhig, bewusst und mit Zeit, einen der bedeutendsten Kulturorte Salzburgs neu wahrzunehmen.
- hochgeladen von Amelie Bauer
Alle Jahre wieder…. Bereits zum vierten Mal in Folge lädt das Salzburger Museum zum Sommerformat ,,Bewegt in den Tag!“ ein und öffnet seine Türen bereits vor Beginn des regulären Museumbetriebes.
SALZBURG. Für viele beginnt der Morgen gehetzt und ohne wirklichem Plan. Dass soll sich mit dem Format ,,Bewegt in den Tag" ändern. Noch bevor die ersten Besucherinnen und Besucher eintreffen, erleben die Teilnehmenden auf der Festung Hohensalzburg eine Atmosphäre, die sonst nur wenige kennen.
Die Geschichte hinter dem Projekt
Der Leiter des Festungsmuseums Christian Flandera zeigte Initiative an dem Konzept. Gemeinsam mit Yogalehrerin Martina C. Trummer wurde ein Angebot entwickelt, um Kulturvermittlung und Bewegung zu verknüpfen. Das Format verbindet Geschichte, Bewegung und Entspannung statt eines klassischen Museumsbesuchs. Besser gesagt: ein exklusives Erlebnis! Erstmalig startete der Trend in den USA, Yoga in Museen anzubieten. ,,Mein Wunsch war es, diese Idee mit einem Museumsbesuch zu verbinden und nach Salzurg zu bringen - und jetzt sind wir schon im vierten Jahr", so der Leiter des Festungsmuseums Christian Flandera
Die Yogalehrerin und Kommunikationsfachfrau Martina C. Trummer erläutert, dass Yoga Mittel zum Zweck sei, damit man einen anderen Zugang eröffnet: ,, Yoga ist dabei nicht Selbstzweck, sondern eröffnet einen anderen Zugang - ruhig, bewusst und mit Zeit, einen der bedeutendsten Kulturorte Salzburgs neu wahrzunehmen".
Viel mehr als nur eine Stunde Yoga
Der Weg nach oben wird gemeinsam zu Fuß gemeistert, da um diese frühe Stunde noch kein Aufstieg mit der Bahn möglich ist. Auf dem Weg nach oben erzählt Christian Flandera Wissenswertes über die Geschichte der Festung Hohensalzburgs: ,,Denn der Turm der die Stadt Salzburg zu einem Spektakel macht, wurde von Fürsterzbischof Matthäus Lang von Wellenburg (1468-1540) errichtet, um die widerspenstigen ,,Bürger zu meistern". Daher richten sich die Schießscharten dieses Turmes - wie so viele in der Festung - in erster Linie gegen die Stadt Salzburg".
Oben angekommen findet die Yoga-Einheit im Musikzimmer der Festung statt. Auf der sonst so gut besuchten Burg, finden die Teilnehmenden außergewöhnliche Ruhe. Denn während tagsüber tausende von Menschen die Festung besichtigen und jährlich rund 700.000 Gäste, wird die Festung für die Anwesenden zu eine Art Zufluchtsort.
Die Auswirkungen dieses Projekts
Voller Vorfreude auf die nächsten Wochen erzählt Martina Trummer eine ihrer unvergesslichen Momenten. ,,Einmal hat sich eine Teilnehmerin extra freigenommen, damit sie aus Linz anreisen kann, um mitzumachen." Ein ebenso magischer Moment für die Yogalehrerin sei gewesen, dass ein 83-jähriger alle vier Sessions besucht hat. ,,Ein Stammkunde sozusagen", so Martina Trummer.
Termine und Taktung
- das Projekt findet am 8., 21., und 25. Juli sowie 12. und 20 August 2026 statt
- der Treffpunkt ist um 7:30, Pferdeschwemme Kapitelplatz (hinter dem Dom)
- der Preis beträgt 25,00€
- es ist eine Anmeldung erforderlich! Reservierungen unter: yoga@salzburgmuseum.at
- keine Vorkenntnisse nötig, alle Körper sind willkommen
- Yogamatte mitbringen
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