Heringsschmaus ist Tierquälerei
Wer Hering schmaust, isst Tierleid
- Wer Hering schmaust, isst Tierleid!
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Der Fasching 2023 ist vorbei, heute am Aschermittwoch beginnt die christlich-katholische Fastenzeit. Sowohl im Fasching als auch während der Fastenzeit wird viel Heringsschmaus verzehrt. Kaum jemand weiß, dass die dafür verwendeten Heringsfische ziemlich kämpfen müssen. Mit dem Leben und Überleben.
Gerne selbst gemacht oder schon fertig gekauft, steht der Heringsschmaus auch im Jahr 2023 in diesen Tagen auf dem Speiseplan vieler österreichsicher Haushalte. Als Heringssalat klassisch oder mit Roter Rübe, als Bismarckhering, Gabelroller oder Teufelsroller. Die traditionelle Heringsspeise ist etwas säuerlich und fettreich. Die Regale in den Lebensmittelgeschäften sind voll damit. Auch viele Gasthäuser und Restaurants bieten Heringsschmaus an.
Silber des Meeres
Das, was da gewürfelt, als Filets oder gerollt angeboten wird, ist toter Fisch. Wenn er lebt ein Hering (wissenschaftlich Clupea harengus). Im Durchschnitt etwa 15 cm lang und zirka 200g schwer, ein spindelförmiger, langgestreckter und silbrig glänzender Schwarmfisch, der vor Jahrzehnten noch im gesamten Nordatlantik lebte. Die Schwärme mit Tausenden bis zu Millionen von Einzelfischen wurden „Silber des Meeres“ genannt. Jeder einzelne dieser vielen Millionen von Heringen ist ein einzigartiges, empfindsames, fühlendes Lebewesen.
Vielleicht bald keine Heringe mehr
In einigen Jahren ist es vielleicht schon vorbei mit dem Heringschmaus. Weil es dann nicht mehr genügend Heringe gibt. Jahrzehntelang wurden Millionen von Tonnen Heringe aus den Meeren geholt. In den letzten Jahren sind die Fangmengen rapide gesunken. Die großen Heringsschwärme werden selten. Der Mensch hat es tatsächlich geschafft, die weltweit vermutlich am häufigsten vorkommende Fischart so zu dezimieren, dass weniger Tiere geboren, als gefangen und getötet werden.
Heringsfischerei ist Tierquälerei
Das Internet macht es möglich, sich Filme über Heringsfischerei anzuschauen. Das was da zu sehen ist, kann mitfühlenden Menschen den Appetit auf Heringsschmaus allerdings ziemlich verderben. Es ist gelinde gesagt erschreckend. Die Fischer behandeln die Fische wie leblose Gegenstände, so als würde die Heringe keine Schmerzen, Angst oder Stress kennen. So als würden die Heringe und allen anderen Wassertiere, die in den Netzen hängen bleiben, nicht leiden. Als wären sie keine empfindsamen Wesen. Aber das sind sie.
Das was den Fischen bei der Fischerei angetan wird, zählt zum schlimmsten und brutalsten, was Menschen Tieren antun. In Ausmaßen die beschämend für uns Menschen als zivilisierte Wesen sind. Auch das damit verursachte Leiden der Millionen von Fischen ist unfassbar.
Wer Hering schmaust, isst Tierleid
Heringsschmaus ist Tierleid. Wer also Hering schmaust, isst Tierleid. Jedem der Heringsspeisen zu sich nimmt, sollte klar sein, dass er damit eine Nahrungsmittelindustrie finanziert, unterstützt und möglich macht, die brutal, ausbeuterisch, tierquälerisch und unmenschlich ist. Wegschauen oder die Augen vor dem Wahnsinn verschließen, geht da nicht mehr. Nicht wissen wollen auch nicht.
Die Lösung des Problems ist einfach: Keine Heringe mehr essen!
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