Ski-WM 2025 Saalbach
Heute geht's um WM-Gold in der Herren-Abfahrt
- Vincent Kriechmayr jagt heute in der WM-Abfahrt (11:30 Uhr) seine fünfte WM-Medaille. Dem Doppelweltmeister von Cortina liegt der Hang in Saalbach.
- Foto: Land Salzburg / Franz Neumayr
- hochgeladen von Carmen Kurcz
Das Highlight dieser Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm steht an: die Abfahrt der Herren um 11:30 Uhr. Vincent Kriechmayr, Daniel Hemetsberger, Stefan Eichberger und Stefan Babinsky sind die heimischen Asse, die auf Medaillenjagd gehen. Die Topfavoriten kommen aber aus der Schweiz, mit, wem auch sonst, Titelverteidiger und aktuellem Super-G-Weltmeister Marco Odermatt. Gibt es die vierte ÖSV-Medaille im vierten Speed-Rennen?
SAALBACH. Das vierte und letzte Speedrennen steht am heutigen Sonntag, 9. Februar 2025, um 11:30 Uhr am Zwölferkogel in Saalbach-Hinterglemm an: die Abfahrt der Herren. Mit ihren Übergängen und der Steilheit hat die Strecke einen ganz eigenen Charakter. Die Skistars haben sie bereits in drei Trainings ausgiebig kennenlernen dürfen. Nun geht es aber ums Eingemachte: um Gold, Silber und Bronze. Aus heimischer Sicht das heißeste Eisen ist Vincent Kriechmayr (Startnummer 9), der im Super-G mit Platz vier nur Blech holte. In den Trainings bewies der Oberösterreicher schon, dass ihm der Saalbacher Hang durchaus liegt mit einem zweiten und einem dritten Platz. Nun jagt der Abfahrts-Weltmeister von 2021 seine insgesamt fünfte WM-Medaille.
Vierte ÖSV-Medaille im vierten Speedrennen?
Die weiteren ÖSV-Starter sind Außenseiter auf einen Podestplatz: Daniel Hemetsberger (Startnummer 18) hat bisher vier Podestplätze erfahren, Stefan Eichberger (Startnummer 26) holte sich noch das vierte ÖSV-Abfahrtsticket und auch Stefan Babinsky (Startnummer 16) kann nur überraschen. Beide fuhren bisher noch nie auf ein Podest.
Aber wenn es so weiter geht wie bisher, fährt zumindest einer der ÖSV-Asse aufs Podest und würde Österreichs vierte Medaille beim vierten Speedrennen bei dieser Heim-WM holen.
Odermatt der große Favorit auf die Titelverteidigung
Die Topfavoriten kommen aus dem Nachbarland. Die Schweizer haben die Abfahrtssaison bisher nach Belieben dominiert. Gold wird wohl nur über Titelverteidiger und den aktuellen Super-G-Weltmeister Marco Odermatt (Startnummer 13) gehen. Nach seinem Titelgewinn kann er befreit auffahren und könnte Geschichte schreiben. Vor ihm gelang nur drei Skifahrern sich an einem Ort zum Doppel-Weltmeister in den beiden Speed-Bewerben zu krönen: Hermann Maier 1999 in Vail/Beaver Creek, Bode Miller 2005 in Bormio und vor vier Jahren Vincent Kriechmayr in Cortina d'Ampezzo. Neben Odermatt hat auch Franjo von Allmen gute Chancen auf Edelmetall. In der Abfahrt hat er heuer immer starke Leistungen gezeigt, wurde dreimal Zweiter. Weitere Chancen werden Alexis Monney aus der Schweiz sowie Kitz-Sieger James Crawford zugerechnet, aber auch Beaver-Creek-Sieger Justin Murisier darf man nicht vergessen.
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