KI am Arbeitsplatz
Studienergebnisse zeigen, wie sich Jobs gerade auflösen
- Wer sich bewirbt und nur nach dem ChatGPT-Zugang fragt, hat die eigentliche Verschiebung noch gar nicht erfasst.
- Foto: pixabay / DeltaWorks
- hochgeladen von Julia Hettegger
Wer am nächsten am Problem sitzt, löst es heute mit KI-Unterstützung selbst, statt es zu delegieren. Das zeigt eine Studie von OpenAI. Was bedeutet das für den Salzburger Arbeitsmarkt? Eine Einschätzung von Unternehmensberater Stephan Waltl.
SALZBURG. Die aktuelle Studie von OpenAI zeigt: Bei 43,5 Prozent der berufsspezifischen ChatGPT-Nutzung geht es mittlerweile um Aufgaben, die eigentlich zu einem anderen Beruf gehören.
Am stärksten betroffen seien:
- Kundenservice mit 77 Prozent
- Design mit 75 Prozent
- Personalabteilungen mit 69 Prozent
– dort übernehmen Mitarbeiter mit KI besonders oft Aufgaben, für die früher eine andere Abteilung zuständig war.
- Die aktuelle Studie von OpenAI zeigt: Bei 43,5 Prozent der berufsspezifischen ChatGPT-Nutzung geht es mittlerweile um Aufgaben, die eigentlich zu einem anderen Beruf gehören.
- Foto: pexels / Hatice Baran
- hochgeladen von Julia Hettegger
Drei Aufgaben
Finanzielle Berechnungen, Vertragsprüfungen und IT-Troubleshooting sind die drei Aufgaben, die branchenübergreifend am häufigsten "ausgeliehen" werden, in praktisch jedem untersuchten Berufsfeld. In kleineren Betrieben sei der Effekt noch stärker als in großen, heißt es in der Studie: Wer am nächsten am Problem sitzt, löst es heute selbst, statt es zu delegieren.
- Stephan Waltl, Unternehmensberater für Digitalisierung und KI.
- Foto: Waltl
- hochgeladen von Magdalena Pfeffer
„Berufsbilder lösen sich auf“
Der Pinzgauer Unternehmensberater für Digitalisierung und künstliche Intelligenz, Stephan Waltl, ordnet ein: „Genau das ist für mich der Beleg, dass sich Berufsbilder gerade in Echtzeit auflösen, lange bevor das in offiziellen Stellenbeschreibungen ankommt“, sagt der Pinzgauer.
HIER liest du mehr Einschätzungen von Stephan Waltl zum Einfluss der KI auf die Salzburger Arbeitswelt:
Das könnte dich auch interessieren:
Aktuelle Nachrichten aus Salzburg auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.