Wirtschaftsdaten Salzburg
Unterschiede am Arbeitsmarkt, offene Stellen sinken in Salzburg
- Die AMS-Geschäftsstelle Salzburg-Umgebung in der Auerspergstraße.
- Foto: AMS
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Die Zahl der offenen Stellen ist in Salzburg deutlich zurückgegangen. Sorgen bereitet auch der Lehrstellenmarkt: 431 Suchende stehen 607 offenen Lehrstellen gegenüber – allerdings mit stark rückläufigem Angebot.
SALZBURG. Die Arbeitslosenquote im Bundesland Salzburg lag Ende Februar bei 4,8 Prozent. Das bedeutet einen leichten Anstieg um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr, bleibt aber im Bundesländervergleich weiterhin auf sehr niedrigem Niveau: Nur Tirol (4,4 Prozent) weist eine geringere Quote auf, der Österreichschnitt liegt bei 8,3 Prozent.
- Arbeitsmarktservice Salzburg (Archivfoto).
- Foto: pjw
- hochgeladen von Peter J. W.
Potenzial bei älteren Arbeitssuchenden
Rund 278.000 Personen sind unselbstständig beschäftigt – um 1.000 weniger als vor einem Jahr. Beim AMS Salzburg sind 13.976 Personen arbeitslos gemeldet, ein Plus von 2,5 Prozent. Während die Arbeitslosigkeit bei Frauen deutlich steigt (+7,9 Prozent), ist sie bei Männern leicht rückläufig. Besonders stark betroffen sind ältere Arbeitssuchende: In der Gruppe der 60- bis 64-Jährigen gab es einen Anstieg von 14,2 Prozent. „Hier sind – bedingt durch die Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters – vor allem Frauen betroffen“, erklärt AMS-Landesgeschäftsführerin Julia Kröll.
- Julia Kröll, Landesgeschäftsführerin des Arbeitsmarktservice Salzburg.
- Foto: AMS/Hannelore Kirchner
- hochgeladen von Julia Hettegger
Zahl offener Stellen rückläufig
Regional zeigt sich ein differenziertes Bild: In Salzburg-Stadt und im Flachgau steigt die Arbeitslosigkeit, im Pinzgau, Tennengau und Lungau sinkt sie. Gleichzeitig ist die Zahl der offenen Stellen deutlich zurückgegangen (-21,4 Prozent). Sorgen bereitet auch der Lehrstellenmarkt: 431 Suchende stehen 607 offenen Lehrstellen gegenüber – allerdings mit stark rückläufigem Angebot.
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