Wolfram Huber: „Da war Weihnachten no schön“

Die Erzählerin und Lyrikerin Trude Marzik steht im Fokus der Adventlesung.
  • Die Erzählerin und Lyrikerin Trude Marzik steht im Fokus der Adventlesung.
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  • hochgeladen von Philipp Gratzer

BAD ISCHL. Wolfram Huber widmet diesen besinnlichen Abend der vor einem Jahr am 11. Dezember 2016 verstorbenen Erzählerin und Lyrikerin Trude Marzik, die – 1923 in Wien geboren – zunächst Germanistik und Anglistik, sowie Schauspiel studiert und nach einer Zusammenarbeit mit Fritz Eckhardt eine einem bürgerlichen Beruf bei einer amerikanischen Fluggesellschaft ihren Durchbruch Ende der 6oer-Jahre im ORF hatte, als Heinz Conrads eines ihrer Gedichte vortrug. Viele Jahre hindurch veröffentlichte sie Gedicht- und Erzählbände mit hohen Verkaufszahlen, gestand jedoch zu ihrem 90. Geburtstag, dass man heutzutage entweder ein Kochbuch, einen Krimi oder einen Pornos schreiben müsse, um erfolgreich zu sein. Für sie war das Schreiben, wie sie es auf ihre Art gepflogen hat, zwar – wie sie sagte – „unendlich mühsam“, für das Publikum aber unterhaltsam, aber auch anregend zum Nachdenken. So reich sie ihre Leserschaft beschenkt hat, so gestand sie einmal: „Verdienen tut man nur lausig dabei und so besonders ehrgeizig bin ich auch nicht.“
Wolfram Huber bringt an diesem Abend heitere und besinnliche Text der Dichterin quer durch ihr Schaffen, natürlich mit Betonung auf den Charakter der vorweihnachtlichen Zeit. Unterstützt wird er dabei, wie schon seit Jahren, von den wunderbaren Klängen der Leinerhof-Bläser.

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