418.000 Stunden Dienst der Menschlichkeit

Foto: Rotes Kreuz

BEZIRK. Zum ersten Mal fand die Bezirksstellenversammlung des Roten Kreuzes in Bad Ischl statt. Dazu stellte vergangenen Montagabend das Salzkammergut-Klinikum seine Räumlichkeiten zur Verfügung. RK-Bezirksstellenleiter, Bezirkshauptmann Alois Lanz konnte dabei neben zahlreichen Delegierten und Rotkreuzkollegen auch viele Ehrengäste sowie Vertreter befreundeter Einsatzorganisationen begrüßen.

Um 19 Uhr eröffnete Bezirkshauptmann Alois Lanz die Versammlung, die im Zeichen der Jugend stand und erörterte mittels einer sehr anschaulichen Präsentation die Bilanz über das abgelaufene Geschäftsjahr.
In seiner Begrüßungsansprache verwies er im speziellen darauf, dass die genannten erbrachten Leistungen nicht selbstverständlich seien und man gerade solche Anlässe dazu nutzen möge um seine Sinne dahingehend zu schärfen. Sein Dank gilt allen die gekommen waren, um untereinander in den Dialog zu treten und um sich zu informieren.
Die Jugendgruppen der Ortsstellen Bad Ischl, Ebensee, Gmunden, Scharnstein und St. Wolfgang präsentierten sich mit Blutdruckmessen, einer „Verletztenversorgungseinlage“, einem Film sowie einer eindrucksvollen Präsentation der sieben Grundsätze des Roten Kreuzes.

Bei den Berichten der Ortsstellenleiter wurden die einzelnen ortsstellenspezifischen Höhepunkte des abgelaufenen Geschäftsjahres präsentiert. Der einhellige Tenor ging abschließend in Richtung Dank an alle Mitarbeiter, die Spender und Gönner, an die Bezirksstelle, den Landesverband sowie an alle befreundeten Einsatzorganisationen.
Der Jugendrotkreuzreferent Christian Haschek erörterte in seinem Bericht die Wichtigkeit der Jugendarbeit in der Schule und an den einzelnen Ortsstellen. Hier werde sehr gute Arbeit geleistet. Stammen doch aus diesem Zweig des Roten Kreuzes sehr viele junge engagierte Mitarbeiter.
Im Rahmen der Versammlung wurde auch ein besonderes Jubiläum gefeiert.
Die beiden Notarztdienste in Ischl und Gmunden bestehen seit mittlerweile 20 Jahren. Die anwesenden Teams der beiden Notarztdienste erhielten stellvertretend eine kunstvoll gestaltete Geburtstagstorte überreicht.
Franz Thalhammer, ärztlicher Bezirksreferent und erster ärztlicher Leiter des Notarztstützpunktes in Bad Ischl hielt eine Festansprache und ließ dabei die eine oder andere Episode aus der Vergangenheit Revue passieren.
Auch in diesem Jahr standen Ehrungen und Beförderungen am Programm.
Die goldene Verdienstmedaille erhielt Gerhard Wolferseder.
Für 30 Jahre Mitarbeit konnte Franz Hofer das goldene Dienstjahresabzeichen überreicht werden. Ehren-OBR Robert Benda wurde für die hervorragende Zusammenarbeit als Bezirksfeuerwehrkommandant „Dank und Anerkennung“ mit einem Henry des OÖ Roten Kreuzes ausgesprochen. Anna Filnkössl wurde zum Kolonnenkommandanten befördert.

In einer Talkrunde mit den Ehrengästen zeigte sich LAbg. Bgm. Johannes Peinsteiner sehr beeindruckt vom stetig steigenden Leistungsspektrum des Roten Kreuzes. Er überbrachte stellvertretend die Grußworte vom Land OÖ.
Auch LAbg. Markus Reitsamer würdigte die Leistungen und hob den Katastrophenhilfsdienst im Speziellen hervor. Für Goiserns Bürgermeister Peter Ellmer stellt das Rote Kreuz im Bezirk eine sehr gut funktionierende Säule des Gesundheitssystems dar.

Bezirksfeuerwehrkommandant, Stefan Schiendorfer zeigte sich stolz für die gute Zusammenarbeit mit allen Einsatzkräften.
Der kaufmännische Direktor des Klinikums Günther Dorfinger begrüßte als „Hausherr“ alle Anwesenden in den Räumlichkeiten des Klinikums. Er dankte Bezirksgeschäftsleiter Harald Pretterer für die sehr konstruktiven Diskussionen und Gespräche bezüglich der Umsetzung des neuen Klinikums.

Rotkreuz-Landesgeschäftsleiter Thomas Märzinger überbrachte die Grüße von OÖRK-Präsidenten Walter Aichinger. Er verwies auf Neuerungen in den unterschiedlichen Bereichen des Roten Kreuzes. So ist es gelungen in Zusammenarbeit mit der Fa. FOERST einen Fahrsicherheitssimulator zu entwickeln. Dieser ist im Fahrsicherheitszentrum des ÖAMTC in Marchtrenk stationiert und ist eine wichtige Unterstützung, die Einsatzfahrer in Zukunft noch besser auf Gefahrensituationen bei Einsatzfahrten schulen zu können. Künftig werde alle Einsatzorganisationen die Möglichkeit geboten, spezifisch auf ihre Situationen abgestimmt damit zu trainieren.
Kurz vor 21 Uhr wurde der offizielle Teil der Versammlung gemeinsam durch die Landeshymne abgeschlossen. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Trompeten-Ensemble der Musikkapelle Jainzen.

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Feierlicher Bieranstich, durchgeführt von Bürgermeister Franz Eisl. | Foto: Jocher Wolfgang
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