Karl-Leitl-Partnerschaftspreis für Mag.a Sarah Hubweber

Foto Hubweber privat

Mag.a Sarah Hubweber (4813 Altmünster, Hornstraße 5),
wurde im Jänner der Karl-Leitl-Partnerschaftspreis verliehen für ihre Diplomarbeit „Corporate Social Responsibility in Times of Crisis – An investigation into the effects of the global financial and economic crisis on commitment to CSR“. Nach dem Studium der Wirtschaftswisschenschaften mit Auszeichnung an der Johannes-Kepler-Universität in Linz, ist dies nun schon der zweite Preis für ihre Diplomarbeit. Bereits 2015 wurde ihr der Erwin-Wenzl-Preis verliehen. Sie arbeitet derzeit bei der GLS Bank in Bochum.

Die Arbeit von Mag.a Sarah Hubweber widmet sich dem Thema
„Corporate Social Responsibility“ (CSR) –
der Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft, wie die Europäische Union das Konzept definiert – und geht der Frage nach, in wie fern sich das CSREngagement europäischer Großkonzerne über die Jahre der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise verändert hat.
Während CSR seit den 1990er Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, stellte die globale Finanz- und Wirtschaftskrise, die im Wesentlichen durch verantwortungsloses Handeln ausgelöst wurde, viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Wurden CSRAktivitäten demnach eher eingespart, blieben sie bestehen oder sahen Firmen die Krise vielmehr als Chance, ihr CSR-Engagement zu steigern?
Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, wurden die Nachhaltigkeitsberichte 15
multinationaler Konzerne aus 10 europäischen Ländern über einen Zeitraum von sechs Jahren (2006-2012) betrachtet. Die Auswertung der Berichte zeigt, dass das CSR-Engagement multinationaler Konzerne mit Sitz in Europa über die Krisenjahre bestehen blieb und in vielen Bereichen, u.a. Corporate Governance, Customer Relationship Management und Supply Management, sogar erhöht wurde.

Unter dem Motto „Partnerschaft in der Wirtschaft“ wurde nun bereits zum zwölften Mal dieser Karl Leitl-Partnerschaftspreis verliehen.

Die eingereichten Arbeiten spannten einen Bogen von Fragen der sozialen Gerechtigkeit und der verantwortungsvollen Unternehmensführung bis hin zu Mitarbeiterbeteiligungsmodellen. Die Initiatorin des Preises, Ilse Leitl, schilderte bei der Veranstaltung in den Räumlichkeiten der Bank Austria am Linzer Hauptplatz die Hintergründe des Partnerschaftsmodells anhand des bewegten Lebens ihres Ehemanns Karl, der Stifter des Preises ist. Im Anschluss referierte Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Friedrich Schneider zum Thema „Innovationspolitik in Österreich: Wie viel staatliches Engagement brauchen wir?“


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